Basissanitärversorung Ceara II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-199966169
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Brasilien
- Finanzierungsvolumen
- € 8.691.961,98
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 8.691.961,98
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 07.12.2005 - 22.03.2019
- Startdatum
- 07.12.2005
- Geplantes Enddatum
- 22.03.2019
- Tatsächliches Enddatum
- 22.03.2019
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- ESTADO DO CEARA
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Im Rahmen des Basissanitärprogramms Ceará II (1999 66 169, Ceará II) war vorgesehen, die Wasserver- und Abwasserentsorgung in insgesamt 58 Ortschaften im Landesinneren des brasilianischen Bundesstaates Ceará zu verbessern. Damit sollten rund 63.000 Menschen erreicht werden. Zum einen war die Rehabilitierung von Wasserversorgungssystemen (WVS) in bis zu 13 Gemeinden mit insgesamt circa 7.000 Einwohnern in der Programmregion des Vorgängervorhabens Ceará I vorgesehen. Zum anderen sollten ca. 56.000 Einwohner in 45 Ortschaften einer neuen Programmregion, bestehend aus drei Wassereinzugsgebieten, Baixo Jaguaribe, Médio Jaguaribe und Banabuiú, von verbesserter Basissanitärversorgung profitieren.Der Betrieb der finanzierten Systeme soll auf Basis kostendeckender Wassertarife durch lokale Nutzergruppen erfolgen, die sich entsprechend dem Beispiel des Vorgängerprogramms (Ceará I) in zwei regionale Zweckverbände (SISAR Quixadá und SISAR Russas) organisieren, um Betrieb und Wartung der Systeme professionell durchführen zu können. Da diese Regionen durch traditionelle Wirtschaftsstrukturen geprägt sind, erzielt ein Großteil der Zielgruppe nur saisonale Einkommen als Landarbeiter auf den umliegenden Ländereien, bezieht Sozialhilfe und lebt von der Subsistenzlandwirtschaft. Obwohl der Anteil der Armen in der Zielgruppe daher weit über 50% liegt, werden wirtschaftlich besser gestellte Gruppen (Angestellte, Händler etc.) von den grundbedürfnisorientierten Aktivitäten der FZ-Maßnahme nicht ausgeschlossen. Programmträger ist das einzelstaatliche Wasserversorgungsunternehmen Companhia de Água e Esgoto do Ceará (Cagece). Der ursprgl. Durchführungszeitraum der FZ-Maßnahme wurde auf 5 Jahre angesetzt, der realisierte Zeitraum betrug aber insgesamt 10 Jahre. Demnach wurde das Vorhaben im Juli 2017 abgeschlossen. Die realisierten Gesamtkosten der FZ-Maßnahme belaufen sich auf 15,86 Mio. EUR und fallen damit etwas niedriger als die zum Vertragszeitpunkt angenommenen Kosten mit 18,22 Mio. EUR, aus. Die realisierten Gesamtkosten werden mit 8,69 Mio. EUR aus FZ-Mitteln (Darlehen) und zu gleichen Anteilen aus dem Eigenbeitrag des Bundeslandes Ceará (Landesstädteministerium als Darlehensnehmer) finanziert. Zur Ausbildung der Verbandsorgane und des Betriebs- und Verwaltungspersonals sowohl der lokalen Nutzergruppen als auch des regionalen Zweckverbandes wurde eine bis Mitte 2013 andauernde A+F-Maßnahme im Umfang von 0,81 Mio. EUR umgesetzt.