Sanierung des Managua-Sees/Komponente Kläranlage
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-199966706
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Nicaragua
- Finanzierungsvolumen
- € 25.451.675,25
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 25.451.675,25
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 29.11.2000 - 27.04.2017
- Startdatum
- 29.11.2000
- Geplantes Enddatum
- 27.04.2017
- Tatsächliches Enddatum
- 27.04.2017
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK NICARAGUA
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/Nicaragua_Sanierung_2018_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/Nicaragua_Sanierung_2018_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel der FZ-Maßnahme ist die ökologisch und hygienisch unbedenkliche sowie betriebswirtschaftlich effiziente Reinigung und Entsorgung der zentral gesammelten Schmutzwässer der Stadt Managua (Projektziel). Übergeordnetes entwicklungspolitisches Ziel der FZ-Maßnahme ist es, einen Beitrag zur Verringerung der gesundheitlichen Gefährdung der Bevölkerung Managuas durch den nachhaltigen Schutz des Ökosystems Managua-See zu leisten (Oberziel). Zielgruppe sind insbesondere die rd. 120.000 (größtenteils ärmeren) Menschen, die im unmittelbaren Einzugsgebiet des Sees leben. Die FZ-Maßnahme ist zentraler Bestandteil des unter Federführung der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) erarbeiteten Programms zur Sanierung des Wassereinzugsgebietes des Managua Sees (Programa de Manejo de la Cuenca del Lago de Managua), dessen koordinierte Umsetzung von der IDB, dem Nordic Development Fund (NDF) und der deutschen FZ unterstützt wird (Parallelfinanzierung) . Sie umfasst den Bau und den nachhaltigen Betrieb einer Kläranlage in der Hauptstadt Managua zur Reinigung der Schmutzwässer von rd. 750.000 Bewohnern der Stadt Managua (Hauptmaßnahme). Die Kläranlage wird durch eine innovative Solaranlage zum Trocknen der anfallenden Klärschlämme ergänzt. Begleitende Aufklärungs- und Sensibilisierungsnahmen auf Ebene der Zielgruppe sollen dazu beitragen, das Bewusststein der Bevölkerung in Hinblick auf die Grundlagen einer ökologisch und ökonomisch tragfähigen Wasserver- und Abwasserentsorgung zu stärken. Projektträger ist die staatliche Wasserversorgungsgesellschaft Empresa Nicaraguense de Acueductos y Alcantarillados Sanitarios (ENACAL). Zur Sicherung des ordnungsgemäßen Betriebs der Kläranlage in den ersten 5 Betriebsjahren hat der Projektträger einen (anteilig und degressiv aus FZ-Mitteln finanzierten) Managementvertrag mit einem privaten Betreiberunternehmen abgeschlossen (PPP-Ansatz). Die Gesamtkosten der FZ-Maßnahme belaufen sich aktuell auf 32,55 Mio. EUR, von denen 25,45 Mio. EUR (78%) aus FZ-Mitteln und 7,10 Mio. EUR (22%) aus Eigenmitteln der nicaraguanischen Regierung erbracht werden.