Schutz des atlantischen Küstenwaldes in Rio de Janeiro

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200065086
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 7.618.283,01
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.618.283,01
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
02.02.2001 - 15.01.2015
Startdatum
02.02.2001
Geplantes Enddatum
15.01.2015
Tatsächliches Enddatum
15.01.2015
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
FOEDERATIVE REPUBLIK BRASILIEN
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt soll zur Erhaltung der Restbestände des atlantischen Regenwaldes in Rio de Janeiro beitragen und somit dessen ökologische und ökonomische Funktionen sichern. Ziel ist es, den Schutz des Regenwaldes zu verbessern und außerdem die nachhaltige Entwicklung von zwölf (ursprünglich 6) ausgewählten Schutzzonen zu garantieren.Empfänger ist der Bundesstaat Rio de Janeiro, vertreten durch das Landesumweltministerium (SEA), als Projektträger fungiert das Landesumweltinstitut (INEA - vormals Projektträger Forstinstitut IEF). INEA fusionierte Anfang 2009 aus den bisherigen drei Instituten IEF, FEEMA und SERLA. Darüber hinaus sind die Feuerwehr, Forstpolizei, Nichtregierungsorganisationen und Gemeinden Partner des Vorhabens. Die Bundesumweltbehörden IBAMA und ICMBio unterstützen das Vorhaben auf Parkebene sowie bei der Umweltkontrolle. Örtlich kommt auch Organisationen der Bevölkerung der Schutzgebiete und deren Pufferzonen Bedeutung zu. Zielgruppe sind in erster Linie die Fachleute und das Personal der beteiligten Institutionen (Zentralebene und Parkebene).Das Vorhaben entwickelt und finanziert Maßnahmen in Schutzgebieten und für die zuständigen Umweltkontrollbehörden (Managementpläne, Umweltüberwachungspläne, Öko-Tourismusinfrastruktur wie Lehrpfade und Besucherzentren, Kommunikations- und sonstige Geräte, Fahrzeuge, Feuerbekämpfung, usw.). Im Falle Rio de Janeiro kommt aber auch der Institutionenentwicklung sowie der Einführung innovativer Finanzierungsinstrumente eine wichtige Bedeutung zu. Die Unterstützung des Trägers erfolgt durch einen Langzeit-Consultant (GITEC).Die Gesamtkosten des Vorhabens wurden auf rd. 13,3 Mio. EUR veranschlagt, wovon 7,7 Mio.EUR durch FZ-Mittel und 5,6 Mio. EUR durch eine Eigenbeteiligung des Staates Rio de Janeirofinanziert werden.