Industriepark Jenin

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200065433
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Palästinensische Gebiete
Finanzierungsvolumen
€ 14.225.837,62
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 11.727.703,46
Noch verfügbar
€ 2.498.134,16
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
18.12.2008 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
18.12.2008
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
PALESTINE LIBERATION ORGANIZATION
Sektoren übergeordnet
Industrie
Sektoren untergeordnet
Industrieentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Oberziel des Vorhabens ist Armutsbekämpfung durch eine verbesserte Einkommenssituation in der nördlichen Westbank des Palästinensischen Gebietes. Modulziel ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die durch die Errichtung eines Industrieparks im Großraum Jenin als Public Private Parternship (PPP) erfolgen soll. Die FZ-Maßnahme umfasst die Verbesserung der externen wirtschaftlichen Infrastruktur (Anschluss an das öffentliche Verkehrswegenetz, an die Stromversorgung, an die Wasserversorgung und an das Abwasseraufbereitungssystem), die durch die Palestinian Industrial Estate and Free Zone Authority (PIEFZA) als Projektträger umgesetzt werden soll. Für die Finanzierung der internen Infrastrukturleistungen sowie den Betrieb des Industrieparks wurde ein Concession Agreement mit dem türkischen Investor TOBB-BIS abgeschlossen. TOBB-BIS hat auch die Verantwortung für die Akquisition von Industrieunternehmen, die eine Produktion im Industriepark aufnehmen wollen. 2024 hat sich TOBB-BIS hierzu mit der palästinensischen Amaar Group zusammengeschlossen. Wichtige Bestandteile der FZ-finanzierten internen Infrastruktur sind die Schaffung eines Wegenetzes auf dem Gelände des Industrieparks, die Versorgung der einzelnen Parzellen mit Strom und Wasser, die Schaffung eines Abwasserkanalsystems, der Bau der Gebäude und die allgemeine architektonische Gestaltung des Industrieparks. Bei der Umsetzung ist ein umfassendes Sicherheitskonzept zu berücksichtigen. Die Gesamtinvestitionen aller Akteure für den Industriepark belaufen sich auf geschätzt 50 Mio. EUR. Die Kosten der FZ-finanzierten internen Infrastruktur werden auf 8,2 Mio. EUR geschätzt und durch einen zusätzlichen FZ-Zuschuss (BMZ Nr. 2015 65 290) finanziert. Die Kosten der externen Infrastruktur, die aus dem vorliegenden HHM-Darlehen finanziert werden, belaufen sich auf schätzungsweise 10,5 Mio. EUR, jeweils zzgl. Consultingleistungen und Unvorhergesehenes.