Konfliktbewältigung und Gewaltprävention in Stadtrandgebieten III (Convivencia)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200165803
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kolumbien
Finanzierungsvolumen
€ 4.470.788,88
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.470.788,88
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
14.12.2007 - 01.04.2017
Startdatum
14.12.2007
Geplantes Enddatum
01.04.2017
Tatsächliches Enddatum
01.04.2017
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
BOGOTA DISTRITO CAPITAL
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K/Kolumbien_Convivencia_2021_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K_EN/Kolumbien_Convivencia_2021_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Mit dem Programm Konfliktbewältigung und Gewaltprävention in Stadtrandgebieten - Convivencia will die Stadt Bogotá in ausgewählten Marginalsiedlungen im Süden Bogotás, aufbauend auf den Strukturen des vorangegangenen FZ-Vorhabens Stadtrandsanierung Bogotá (Proyecto SUR) (2001 bis 2007), das Zusammenleben der Bewohner des Programmgebiets verbessern und eine Kultur der friedlichen Konfliktbewältigung und Gewaltprävention fördern. Das Programm entspricht dem mit der kolumbianischen Regierung vereinbarten Schwerpunkt der EZ Friedensentwicklung und Krisenprävention. Convivencia ist als offenes Programm konzipiert und wird für die Dauer von vier Jahren in den erweiterten Zonen des Proyecto SUR (San Cristóbal, Usme, Rafael Uribe) sowie in ausgewählten Zonen von Ciudad Bolivar durchgeführt. Durch das Programm werden rund 185.000 Personen erreicht, die überwiegend zu armen Bevölkerungsgruppen mit akuten Problemen des friedlichen Zusammenlebens und erhöhtem Konfliktpotential, u.a. verursacht durch mangelnde kommunale Einrichtungen, gehören. Im Rahmen von Convivencia sind folgende Maßnahmen vorgesehen: (i) Förderung institutionalisierter und nachhaltiger Konfliktbewältigungsmechanismen, (ii) Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins hinsichtlich der mit einer hohen Dunkelziffer behafteten intra-familiären Gewalt als Voraussetzung für deren Verringerung, (iii) Verbesserung kommunaler Einrichtungen und (iv) Koordinierung der verschiedenen öffentlichen und privaten Einrichtungen und Programme, die in den Siedlungen aktiv sind. Im Rahmen einer flankierenden Begleitmaßnahme vor allem im sozialen, organisatorischen und institutionellen Umfeld, soll die nachhaltige gewaltpräventive Orientierung und Wirkung von Convivencia sichergestellt werden. 2012 wurde die Zuständigkeit für das Programm von der Secretaría Distrital de Hábitat auf die Secretaría de Gobierno übertragen. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 22,87 Mio. EUR, von denen rd. 16,8 Mio. EUR aus Eigenmitteln finanziert werden. Hinzu kommen rd. 5,55 Mio. EUR aus FZ-Mitteln für Investitionen und 0,51 Mio. EUR für eine Begleitmaßnahme. Aus den Mitteln werden vorrangig kleinere, investive Maßnahmen finanziert, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Initiativen von insbesondere jugendlichen Bewohnern von Marginalsiedlungen ausgewählt und geplant werden. Die Kosten der Begleitmaßnahme in Höhe von rd. 0,51 Mio. EUR werden durch einen Finanzierungsbeitrag gedeckt. Eine Abstimmung mit den TZ-Vorhaben im Schwerpunkt Friedensentwicklung und Krisenprävention erfolgt.