Ländliche Wasserversorgung IV (Inv.)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200166066
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Ghana
- Finanzierungsvolumen
- € 10.222.994,04
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.222.994,04
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 18.07.2003 - 02.01.2018
- Startdatum
- 18.07.2003
- Geplantes Enddatum
- 02.01.2018
- Tatsächliches Enddatum
- 02.01.2018
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK GHANA
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Grundlage für die Entwicklung des Wassersektors in Ghana bilden zum einen die Vorgaben durch die Millennium Development Goals, zum anderen die Ziele der ghanaischen Regierung, die sie im Rahmen ihrer Wachstums- und Entwicklungsagenda benannt hat. In Ghana lag der Teil der Bevölkerung, der Zugang zu einer verbesserten Wasserversorgung haben 2012 bei 87 %, womit die per Agenda und MDGs definierten 73 % bereits weit überschritten waren.Die Finanzierung des Wassersektors ist weiterhin weitestgehend von Gebermitteln abhängig. Da sich jedoch die Geberbeiträge in den vergangenen Jahren sukzessive reduziert haben, führt dies, gepaart mit den geringen staatlichen Eigeninvestitionen, zu einer Finanzierungslücke im Sektor, die nicht gedeckt werden kann. Damit entstehen einerseits Risiken für die langfristige Versorgungssicherheit der Bevölkerung, andererseits kann sich die Versorgung der restlichen 13% der Bevölkerung dadurch verzögern.Die Dezentralisierung im Sektor ist weit fortgeschritten. Nach wie vor untersteht die ländliche Wasserversorgung dem Ministry of Water Resources, Works and Housing (MWRWH) und der dort verankerten Community Water and Sanitation Agency (CWSA) und ihren Regionalvertretungen, wohingegen die Abwasserentsorgung dem Ministry of Local Government, Rural Development and Environment (MLGRD+E) untersteht. Da die Rolle des Abwassersektors im MLGRD+E noch relativ schwach ausgeprägt ist, soll CWSA daher MLGRD+E dabei unterstützen, internationale Standards im Bereich der Abwasserentsorgung im Land zu erreichen. Dafür arbeitet CSWA mit den District Assemblies (DA) im Bereich Abwasser zusammen. Die District Assemblies (DA) sind im ländlichen Bereich direkt für die Wasserversorgung und die Projektimplementierung verantwortlich. District Water and Sanitation Teams (DWST) unterstehen den DAs und übernehmen Monitoring- und Beratungsaufgaben. Die Water and Sanitation Development Boards (WSDB) und die Water and Sanitation Committees (WATSAN) sollen die Wasser- und Abwasserinfrastruktur warten und übenwachen. Da diese auf lokaler Ebene gewählt werden, wird die Partizipation an der Wasserversorgung durch die Bevölkerung gestärkt