Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zur Ernährungssicherung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200265660
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 10.950.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.950.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
04.10.2004 - 10.06.2014
Startdatum
04.10.2004
Geplantes Enddatum
10.06.2014
Tatsächliches Enddatum
10.06.2014
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
DEMOKRATISCHE BUNDESREPUBLIK AETHIOPIEN
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Landressourcen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die FZ-Maßnahme nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zur Ernährungssicherung (sustainable use of natural ressources - SUN) ist Bestandteil des deutschen EZ-Programms nachhaltige Landbewirtschaftung in Äthiopien (sustainable land management - SLM), das auf den Grundlagen der Schwerpunktstrategie der deutschen EZ für Äthiopien im Bereicht Landwirtschaft steht. Die Schwerpunktstrategie zielt auf eine Unterstützung der äthiopischen Entwicklungsanstrengungen zur Überwindung der Armut und zur Entwicklung der Landwirtschaft (siehe Teil A) Ziel der FZ-Maßnahme ist es, mit angepassten Erosionsschutzmaßnahmen die natürlichen Ressourcen ausgewählter Wassereinzugsgebiete in den Regionen Tigray, Amhara und Oromia zu schützen und deren agro-sylvopastorales Produktionspotenzial zu stabilisieren. Durch den Ausbau der ländlichen Transportinfrastruktur und die Finazierung von Kleinbewässerungsperimetern und Quellfassungen als flankierende Maßnahmen sollen in den Interventionsgebieten darüberhinaus die Voraussetzungen für Produktionssteigerungen und bessere Marktanbindung geschaffen werden. Insgesamt leistet das Vorhaben dadurch einen Beitrag zur Ernährungssicherung und Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bevölkerung in der Programmregion (Oberziel).Die Maßnahmen werden über mehrere Administrationsstufen umgesetzt, nämlich Bundesebene (Bundeslandwirtschaftsministerium), Landesebene (Länderlandwirtschaftsministerien in Oromia, Tigray und Amhara), Kreisebene (Kreisverwaltungen) und Dorf- bzw. Wassereinzugsgebietsgruppe. Das Vorhaben wird in Kooperation mit dem korrespondierenden GTZ Vorhaben durchgeführt und unter Beteiligung auch von DED und CIM. Die TZ soll sich auf Träger und Zielgruppenberatung konzentrieren sowie die partizipative Ausarbeitung und Umsetzung von ressourcenschutzorientierten Landnutzungsplänen von Wassereinzugsgebieten, wobei die FZ-Maßnahmen in diese Planung integriert werden sollen. Zielgruppe sind die armen, teilweise ernährungsgefährdeten Haushalte in der Programmregion.