Ökoregionales Naturschutzprogramm Südkaukasus
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200365437
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Aserbaidschan
- Finanzierungsvolumen
- € 2.550.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.672.550,11
- Noch verfügbar
- € 877.449,89
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 10.01.2006 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 10.01.2006
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK ASERBAIDSCHAN
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Maßnahme ist als Teil des offenen Ökoregionalen Naturschutzprogramm Südkaukasus (Phase 1) konzipiert. Die Phase beinhaltet 3 Komponenten in Armenien, Aserbaidschan und Georgien mit dem Ziel der Einrichtung von Nationalparks, sowie der Schaffung eines alle 3 Länder übergreifenden Sekretariats finanziert aus dem SFF. Das entwicklungspolitische Oberziel ist auf einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und zum Konfliktabbau und Krisenprävention in der Ökoregion südlicher Kaukasus ausgerichtet. Die Reduktion des Nutzungsdruckes sowie die Unterstützung und Weiterentwicklung eines ökoregionalen Leitbildes sind Programmziele, die durch die Einzelmaßnahmen umgesetzt werden.Das deutsche EZ Engagement in Aserbaidschan konzentriert sich auf das Samur Yalama Gebiet im Khachmas District im Nord-Osten des Landes. Das Projektgebiet grenzt im Norden an Dagestan und im Osten an das kaspische Meer. Das Gebiet weist die letzten natürlichen Tiefland-Eichenwälder in Aserbaidschan auf, die Küstenbereiche sind wichtige Laichgründe und die schmalen Feuchtgebiete entlang der Küste sind bedeutende Vogelbrutgebiete. Die biologische Vielfalt des Gebietes ist gefährdet durch den ungeregelten Aufbau einer touristischen Infrastruktur und die nicht nachhaltige Entnahme von Feuerholz.Die Maßnahme im Samur Yalama Gebiet fokussiert sich auf 3 Ergebnisse: (1) Einrichtung des Samur Yalama Schutzgebietes mit 12.500 ha, sowie mehrerer (Vogel-) Schutzgebiet und Schaffung einer geeigneten Managementstruktur: Dazu werden die Grenzen des Parks und der Vogelschutzgebiete festgelegt und dieser mit entsprechender Infrastruktur ausgestattet, Betriebspläne erarbeitet und implementiert. In allen Parks werden Maßnahmen der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit eingeführt, das Personal der Nationalparks trainiert und die Parkverwaltung angemessen ausgestattet. (2) Das Schutzgebiet soll über eine von einer PIU zu initiierende partizipativen Landnutzungsplanung in die allgemeine Landnutzungsplanung der umliegenden Gemeinden integriert werden, um Nutzungskonflikte zu minimieren und eine breite Akzeptanz bei Bevölkerung und Regionalverwaltung zu erreichen. Im Rahmen der Landnutzungsplanung werden auch Details für ein Trägerzonenförderprogramme festgelegt. Die Zielgruppe des Programms ist die Bevölkerung innerhalb des Gebietes. Projektdurchführende Stelle ist das 2001 gegründete Umweltministerium mit zentraler Verantwortung für Umwelt- und Naturschutz. Das Ministerium wird durch einen internationalen Consultant unterstützt.