Grundbildungskomponente im Vorhaben Wohngebietssanierung Pikine (PIS II)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200365445
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Senegal
Finanzierungsvolumen
€ 1.726.717,02
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.726.717,02
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
20.12.2004 - 30.09.2013
Startdatum
20.12.2004
Geplantes Enddatum
30.09.2013
Tatsächliches Enddatum
30.09.2013
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK SENEGAL
Sektoren übergeordnet
Grundbildung
Sektoren untergeordnet
Grundschulbildung
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-R-Z/Senegal_PIS_2018_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-R-Z_EN/Senegal_PIS_2018_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das EZ-Progamm zur Entwicklung des Projektgebiets Pikine Irrégulier Sud (PIS) in der Gemeinde Pikine am Stadtrand von Dakar umfasst die FZ-Massnahme Wohn-gebietssanierung Pikine (PIS I, BMZ-Nr. 199866773, PIS-II, BMZ-Nr. 200365445 und PIS-III, BMZ-Nr. 200465526) sowie die im März 2008 ausgelaufene TZ-Massnahme Prävention und Sanierung von Spontansiedlungen.Das Projektgebiet ist mit mehr als 220.000 Ein-wohnern/-innen Teil eines der größten informellen Ballungsgebiete im Senegal und weist zugleich eine der höchsten Siedlungsdichten des Landes auf. Arme Zuwanderer aus dem Landesinnern kommen hier mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft an. Nach den Mustern und Standards westafrikanischer Spontansiedlungen entstanden öffentliche und private Infrastrukturen in der Vergangenheit weitgehend ohne städtebauliche Planung und nahezu ohne öffentliche Kontrolle.Die FZ-Maßnahme trägt zur Verbesserung der Lebensbedingungen von rd. 70.000 Menschen im Projektgebiet bei. Ziel der Massnahme ist die nachhaltige Nutzung der in enger Abstimmung mit der Bevölkerung finanzierten Basisinfrastrukturen durch die Bewohner. Bei den finanzierten Massnahmen handelt es sich massgeblich um Restrukturierungs- und Erschließungsaktivitäten wie den Bau von Zugangstraßen einschließlich der damit verbundenen Umsiedlungen und Entschädigungsleistungen, die Entwicklung des Trinkwassernetzes und die Verbesserung der Oberflächenentwässerung. Hinzu kommen Investitionen zur Verbesserung der Abwasserentsorgung und der Elektrizitätsversorgung. Die Ergänzungskomponente (PIS III) sieht die Errichtung unbefestigter Nebenstrassen und das Auffüllen überflutungsgefährdeter Senken vor. Im Rahmen der Grundbildungskomponente (PIS II) werden Grundschulen und multifunktionale Fortbildungs-, Sport- und Kulturzentren finanziert sowie Fortbildungs- und Sensibilisierungsaktivitäten durchgeführt. Die Mitwirkung der Bewohner an Entscheidungen über einzelne Stadtentwicklungsaktivitäten und damit ihre Teilhabe an der Gestaltung ihres Wohnumfeldes ist wesentlicher Bestandteil der Projektkonzeption. Betrieb und Wartung der finanzierten Infrastrukturen obliegen der Gemeindeverwaltung Pikine bzw. den zuständigen öffentlichen Versorgungsträgern, die entsprechende Budgets einstellen. Auf Grund der unzureichenden Ressourcenausstattung und fehlender Umsetzungserfahrung hat die Gemeinde Pikine die Aufgaben des Projektträgers an die senegalesische Stiftung Fondation Droit à la Ville (FDV) übertragen, die ihrerseits von einem FZ-Consultant unterstützt wird.