Progr. Friedensförd. Casamance I (VP)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200465492
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Senegal
Finanzierungsvolumen
€ 5.979.365,57
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.979.365,57
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
10.11.2005 - 27.02.2015
Startdatum
10.11.2005
Geplantes Enddatum
27.02.2015
Tatsächliches Enddatum
27.02.2015
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK SENEGAL
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Beteiligung an internationalen Friedenssicherungseinsätzen
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-R-Z/Senegal_Casamance_2017_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-R-Z_EN/Senegal_Casamance_2017_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die FZ-Maßnahme ist Teil des senegalesischen Programms zur Wiederbelebung der sozioökonomischen Aktivitäten in der Casamance (PRAESC). Sie wird in enger Abstimmung mit der GIZ in zwei Komponenten durchgeführt: Im Rahmen der Komponente große Infrastruktur werden gemeindeübergreifend Pisten sowie Bewässerungs-/Entsalzungsdämme in den Tälern der Nebenarme des Casamance-Flusses gebaut/rehabilitiert, während im Rahmen der zweiten Komponente kleinere kommunale Infrastrukturprojekte zur Stärkung der dezentralen Gebietskörperschaften realisiert werden. Ziel der FZ-Maßnahme ist es, einen Beitrag zur Wiederaufnahme der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten in den besonders vom Konflikt betroffenen Gebieten der Casamance zu leisten. Durch die Rehabilitierung und den Ausbau wirtschaftlicher und sozialer Infrastruktur sollen konfliktbedingte Schäden in der Casamance überwunden, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung angeregt und die allgemeine Stabilisierung der Region gefördert werden. Damit wird ein Beitrag zur Förderung der sozioökonomischen Entwicklung für den Frieden in der Casamance geleistet (übergeordnetes entwicklungspolitisches Ziel).Zielgruppe sind ca. 600.000 Menschen in den stark vom Konflikt betroffenen Zonen der Casamance, insbesondere Frauen, die eine stabilisierende Rolle in den Dorfgemeinschaften einnehmen. Die Programmregion umfasst insgesamt 24 Landgemeinden und 5 Kommunen in 5 ausgewählten Departements der Regionen Ziguinchor, Kolda und Sédhiou.Träger für die Durchführung der beiden Programmkomponenten ist die Agence dExécution des Travaux dIntérêt Publique contre le Sous-emploi (AGETIP). Die Programmlaufzeit wird sich auf rd. 5 Jahre belaufen. Die Gesamtkosten der FZ-Maßnahme werden rd. EUR 6,9 Mio. betragen, davon EUR 6,0 Mio. FZ-Zuschuss sowie EUR 0,9 Mio. aus Eigenbeiträgen des senegalesischen Staates und der Gebietskörperschaften. Risiken für die Erreichung des entwicklungspolitischen Ziels ergeben sich aus dem zähen Fortgang des Friedensprozesses sowie in einer möglicherweise nicht ausreichenden Anwendung von Do-no-harm-Prinzipien in der Planung und Umsetzung von Einzelmaßnahmen. Hinzu kommen Schwächen der politischen Koordinierungsstelle Agence Nationale pour la Relance des Activités économiques et sociales en Casamance (ANRAC), insbesondere bei der Abstimmung der Entwicklungsbeiträge verschiedener Geber und Durchführungsorganisationen. Weitere Risiken ergeben sich aus der Aufgabe, zurückkehrende Bevölkerungsteile und Ex-Kombattanten in verbliebene Dorfgemeinschaften zu reintegrieren, wobei u.a. bodenrechtliche Konflikte nicht auszuschließen sind. Auch können fachliche, personelle und finanzielle Kapazitätsdefizite in den beteiligten öffentlichen Stellen und unzureichende Zusammenarbeit zwischen dezentralisierten Gebietskörperschaften und und dekonzentrierten zentralstaatlichen Diensten Risiken für die Zielerreichung ergeben. Insgesamt wird das Gesamtrisiko für die FZ-Maßnahme als mittel bei mittlerer Beeinflussbarkeit eingestuft.