Wohngebietssanierung Pikine (PIS III)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200465526
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Senegal
Finanzierungsvolumen
€ 2.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
26.06.2006 - 30.09.2013
Startdatum
26.06.2006
Geplantes Enddatum
30.09.2013
Tatsächliches Enddatum
30.09.2013
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK SENEGAL
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Niedrigkostenwohnungsbau
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-R-Z/Senegal_PIS_2018_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-R-Z_EN/Senegal_PIS_2018_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das EZ-Programm zur Entwicklung des Projekgebiets Pikine Irrégulier Sud (PIS) in der Gemeinde Pikine umfasst die FZ-Massnahme Wohngebietssanierung Pikine (PIS I, BMZ-Nr. 199866773, PIS II, 200345445 und PIS-III, 200465526) sowie die im März ausgelaufene TZ-Massnahme Prävention und Sanierung von Spontansiedlungen. Das Projektgebiet ist mit mehr als 220.000 Einwohnern/-innen eines der größten informellen Siedlungsgebiete im Senegal und weist zugleich eine der höchsten Siedlungsdichten des Landes auf. Arme Zuwanderer aus dem Landesinnern kommen hier mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft an. Nach den Mustern und Standards westafrikanischer Spontansiedlungen entstanden öffentliche und private Infrastrukturen weitgehend ohne städtebauliche Planung und nahezu ohne öffentliche Kontrolle. Die FZ-Maßnahme trägt zur Verbesserung der Lebensbedingungen von zunächst 70.000 Menschen im Projektgebiet bei. Ziel der Massnahme ist die nachhaltige Nutzung der in enger Abstimmung mit der Bevölkerung finanzierten kommunalen Basisinfrastrukturen durch die Bewohner. Bei den finanzierten Massnahmen handelt es sich massgeblich um Restrukturierungs- und Erschließungsaktivitäten wie den Bau von Erschließungsstraßen einschließlich der damit verbundenen Umsiedlungen und Entschädigungsleistungen, die Entwicklung des Trinkwassernetzes und die Verbesserung der Oberflächenentwässerung. Hinzu kommen Investitionen zur Verbesserung der Abwasserentsorgung und der Elektrizitätsversorgung. Die Ergänzungsmaßnahme (PIS III) sieht die Errichtung unbefestigter Nebenstraßen und das Auffüllen überflutungsgefährdeter Senken vor, einschließlich der Umsiedlung der betroffenen Haushalte. Im Rahmen der Grundbildungskomponente (PIS II) werden Grundschulen und multifunktionale Fortbildungs-, Sport- und Kulturzentren finanziert sowie Fortbildungs- und Sensibilisierungsaktivitäten durchgeführt. Die aktive Mitwirkung der Bewohner an Entscheidungen über einzelne Stadtentwicklungsaktivitäten und damit ihre Teilhabe an der Gestaltung ihres Wohnumfeldes ist wesentlicher Bestandteil der Projektkonzeption. Betrieb und Wartung der finanzierten Infrastrukturen obliegen der Gemeindeverwaltung Pikine bzw. den zuständigen öffentlichen Versorgungsträgern, die entsprechende Budgets einstellen. Auf Grund der unzureichenden Ressourcenausstattung und fehlender Umsetzungserfahrung überträgt die Gemeinde Pikine die Aufgaben des Projektträgers an die neue senegalesische Stiftung Fondation Droit à la Ville (FDV), die ihrerseits von einem FZ-Consultant unterstützt wird.