Armutsorientierte Wirtschaftsförderung zur Friedenskonsolidierung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200466284
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Sierra Leone
- Finanzierungsvolumen
- € 10.997.872,09
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.997.872,09
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 09.06.2006 - 23.07.2018
- Startdatum
- 09.06.2006
- Geplantes Enddatum
- 23.07.2018
- Tatsächliches Enddatum
- 23.07.2018
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK SIERRA LEONE
- Sektoren übergeordnet
- Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Oberziel des Vorhabens ist, einen Beitrag zur Friedenskonsolidierung in Sierra Leone zu leisten. Das Programmziel ist die Förderung armutsorientierten Wirtschaftswachstums sowie die Schaffung von Einkommen und Beschäftigung vor allem für Jugendliche in vier Distrikten (Kailahun, Koinadugu, Pujehun und Western Rural). Dies soll erreicht werden über arbeitsintensiv durchgeführte wirtschaftliche und soziale Infrastrukturprojekte, die kurzfristige Beschäftigungsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung generieren. Zudem sollen durch verbesserte Strukturen in den Bereichen Transport, Landwirtschaft und Handel auch mittel- und langfristige Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten für die Bevölkerung geschaffen werden, um so zu einem nachhaltigen Wachstum der Friedensökonomie in Sierra Leone beizutragen. Bei Programmbeginn im Jahr 2006 lag das Hauptaugenmerk auf der Bereitstellung einer breiten Palette an wirtschaftlicher und sozialer Infrastruktur (Märkte, Busbahnhöfe, Fischräuchereien, Getreidespeicher, Viehgatter, Gemeindezentren, Kleinstadien, etc.) sowie der Wirtschaftsförderung durch die Einrichtung eines Innovationsfonds für Geschäftsgründer (Innovation Fund). Ab 2010 wurde das Vorhaben dann auf die Förderung ausgewählter wirtschaftlicher Infrastruktur entlang der Wertschöpfungsketten Kakao, Viehwirtschaft und Reis fokussiert (ländliche Zufahrtswege, Brunnen, Getreidespeicher, Viehmärkte und Kakaoverarbeitungszentren). Gleichzeitig wurde die Anzahl der Programmdistrikte von vier auf zwei (Kailahun und Koinadugu) reduziert. Projektträger ist die National Commission for Social Action (NaCSA). Der Finanzierungsbeitrag beträgt 11,0 Mio. EUR.