HIV-Prävention durch freiwilliges Beraten und Testen (VCT) II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200466342
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Südafrika
- Finanzierungsvolumen
- € 9.981.897,30
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 9.981.897,30
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 11.04.2006 - 19.10.2018
- Startdatum
- 11.04.2006
- Geplantes Enddatum
- 19.10.2018
- Tatsächliches Enddatum
- 19.10.2018
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK SUEDAFRIKA
- Sektoren übergeordnet
- Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Oberziel des Vorhabens war es, einen Beitrag zur Verringerung des Anstiegs der Neuinfektionsraten für HIV in den für das Programm ausgewählten Provinzen zu leisten. Modulziel war die Unterstützung des südafrikanischen Gesundheitsministeriums (NDoH) bei der Verbesserung des Zugangs der Bevölkerung zu HIV-Tests und Beratung (HCT) und dessen Qualität. Durch die Erweiterung und Rehabilitierung der Gesundheitsinfrastruktur für HCT in ausgesuchten Gebieten mit besonders hohen HIV/AIDS-Infektionsraten sollte es der Bevölkerung ermöglicht werden, sich ohne Angst vor Stigmatisierung testen und beraten zu lassen. Damit wurde neben der Prävention durch Aufklärung gleichzeitig ein Beitrag zur Verringerung der Neuinfektionen geleistet, da HlV-Infizierte mit dem Wissen um ihre Infektion leichter eine Neuinfektion ihrer Familienangehörigen und Sexualpartner vermeiden können. Im Rahmen des Vorhabens wurden die Maßnahmen des Vorgängervorhabens HIV-Prävention durch freiwilliges Beraten und Testen (BMZ-Nr. 2002 66 064) durch eine Ausdeh-nung auf die Provinzen Limpopo und Northern Cape und die Einbindung des privaten Sektors bei der Bereitstellung von HCT intensiviert und erweitert. Insgesamt wurden 59 öffentliche Ge-sundheitsstationen, vorwiegend in ländlichen Gebieten, erweitert und/oder rehabilitiert. Um auch solche Zielgruppen zu erreichen, die öffentliche Gesundheitsstationen nicht oder nur ungern aufsuchen, wurde ein Franchise-System für kostenlose HIV-Tests und Beratung durch private Gesundheitsdienstleister aufgebaut. Begleitet wurden die Maßnahmen durch Aufklärungs-, Sensibilisierungs- und Mobilisierungsmaßnahmen.