Sektorprogramm Wasser
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200565143
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Burundi
- Finanzierungsvolumen
- € 16.860.788,93
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 16.860.788,93
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 29.11.2005 - 30.05.2014
- Startdatum
- 29.11.2005
- Geplantes Enddatum
- 30.05.2014
- Tatsächliches Enddatum
- 30.05.2014
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK BURUNDI
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Entwicklungen im Wassersektor seit dem 25. April 2015 wurden von der gesamtpolitischen Situation (bestehender Gewaltkonflikt vor und nach den Wahlen zur dritten Amtszeit des Präsidenten) maßgeblich beeinflusst. Die Weiterentwicklung der sektorpolitischen Strategien und Rahmenbedingungen, die eine wesentliche Dimension des EZ-Engagements im Wassersektor ist, konnte nicht mehr fortgeführt werden. Die regierungsnahe Zusammenarbeit wurde von der deutschen EZ ausgesetzt (BMZ-Briefe an die DO vom19.6.2015 (TZ), 23.06.2015 (FZ) und Verbalnote vom 5.6.2015). Die EZ-Massnahmen, die weitergeführt werden können, werden in den jeweiligen Maßnahmenspezifischen Berichterstattungen aufgeführt.Die organisatorischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen im burundischen Wassersektor haben sich in den letzten Jahren mit der Verabschiedung von Sektorstrategien und des Wasserrahmengesetzes, der Anpassung der Ausgabenplanung und der Einführung eines nationalen Monitoringsystems verbessert. Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser ist gemäß dem nationalen Wasser- und Sanitärinventar (Inventaire National Eau et Assainissement - INEA) von etwa 50 % (2008) auf 62 % (2012) angestiegen. Das bedeutet, dassüber eine Million Menschen zusätzlich Zugang zu Trinkwasser haben. Das nationale Ziel einer Versorgung von 75 % bis 2015 wird Burundi jedoch nicht erreichen. Bezüglich des Zugangs zu einer angemessenen Sanitärversorgung besteht mit ca. 15 % im ländlichen und ca. 27 % im städtischen Raum (Enquête Nationale dAssainissement de Base 2014) keine Verbesserung.Sowohl im Trinkwasser- als auch im Sanitärbereich sind also noch erhebliche Investitionen zu leisten. Neben dem enormen Investitionsbedarf ist der dauerhafte Betrieb der bestehenden ländlichen Wasser- und Sanitärversorgungsinfrastruktur eine noch nicht bewältigte Herausforderung, vor allem im ländlichen Raum. In der Folge funktioniert heute nur die Hälfte aller öffentlichen Zapfstellen. Als weiteres Problem ist die unzureichende Qualität von Trinkwasser zu nennen. Ein signifikanter Anteil der Quellen, die der Trinkwasserversorgung dienen, ist mit coliformen Bakterien verschmutzt. Prekäre Hygieneverhältnisse verursachen eine zusätzliche Verschmutzung des Trinkwassers in den Haushalten.Das EZ-Programmziel gemäß dem gemeinsamen Programmvorschlag von 2012 lautet: Die Versorgung der städtischen und ländlichen Bevölkerung Burundis mit hygienisch unbedenklichem Trinkwasser und angemessenen Sanitäreinrichtungen ist verbessert, unter Berücksichtigung der Prinzipien einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Wasserressourcen (Zielhorizont 2020).Das EZ-Programm wird arbeitsteilig durch TZ und FZ umgesetzt und umfasste vor der Teilsuspendierung folgende Handlungsfelder:(i) Infrastrukturmaßnahmen für einen verbesserten Zugang der Bevölkerung zu Wasser- und Sanitärversorgung einschließlich Maßnahmen zur Hygienesensibilisierung,(ii) Verbesserung der Sektorkoordination, (iii) Unterstützung der Planungs- und Steuerungsaufgaben des MEM(iv) Effizienzsteigerung bei der REGIDESO (v) Stärkung der kommunalen Bauherren- und Trägerschaft in der Wasser- und Sanitärversorgung (vi) Management und Schutz der Wasserressourcen(vii) Verringerung der Auswirkungen des Klimawandels auf Wasser- und Bodenressourcen.