Outgrower Schemes (Förderung des Vertragsanbaus)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200565572
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Ghana
- Finanzierungsvolumen
- € 5.687.566,27
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.687.566,27
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 15.08.2006 - 20.03.2019
- Startdatum
- 15.08.2006
- Geplantes Enddatum
- 20.03.2019
- Tatsächliches Enddatum
- 20.03.2019
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK GHANA
- Sektoren übergeordnet
- Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das von der Agence Française de Développement (AfD) und der deutschen FZ (KfW) geförderte Programm beinhaltet die Entwicklung des kleinbäuerlichen Vertragsanbaus in Ghana. Charakteristik des Vertragsanbaus ist die vertragliche Beziehung zwischen Kleinbauern (Produzent) und einem gewerblichen Käufer (z. B. Weiterverarbeiter), womit dem Kleinbauern ein Weg zu kaufkräftigen Märkten eröffnet wird. Die Zielgruppe sind Kleinbauern, die über Landnutzungsrechte, aber nicht über Mittel und Kenntnisse zur Produktion spezieller landwirtschaftlicher Produkte verfügen. Die übergeordneten entwicklungspolitischen Ziele der FZ-Maßnahme sind Beiträge zur Verminderung der Armut, zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie gegen den Klimawandel (C02-Minderung). Im Programm werden Dauerkulturen (Kautschuk-, Ölpalm- und Kokosplantagen) gefördert, wobei sich der FZ-Beitrag zunächst auf die Kautschukproduktion in der Western und Central Region Ghanas konzentriert, wo 7.000 ha kleinbäuerliche Kautschuk-Plantagen für ca. 1.750 Familien errichtet werden. Das hiermit verbundene spezifische Projektziel ist die Erhöhung der Kautschukproduktion und Stärkung der Stellung der kleinbäuerlichen Produzenten. Darüber hinaus wird im Rahmen des Kyoto-Protokolls die Anerkennung der Kautschukplantagen als C02-Senken angestrebt.Projektträger des FZ Moduls ist das Ministry of Food and Agriculture (MOFA). Die Umsetzung des Vorhabens erfolgt durch die Firma GREL (Ghana Rubber Estates Limited) und die Projektbank National Investment Bank Ltd. (NIB). GREL, NIB und die individuellen Landwirte sind jeweils durch dreiseitige Verträge verbunden. Im Rahmen des Kautschukvorhabens wird die Anlage kleinbäuerlicher Plantagen bis zur Produktionsreife gefördert, sowie punktuell der Bau von Zugangswegen. Weitere Maßnahmen umfassen die Stärkung des Verbands der kleinbäuerlichen Kautschuk-Pflanzer und die Förderung landwirtschaftlicher Versuche zur Ertragssteigerung. Die Gesamtkosten des Programms betragen ca. 40,7 Mio. EUR. Hierin enthalten sind die Kosten des Kautschuk-Projektes von 21,6 Mio. EUR, die von der FZ (6,0 Mio. EUR), der AfD (8,4 Mio. EUR), der ghanaischen Regierung (2,0 Mio. EUR). GREL (2,3 Mio. EUR) und den Vertragslandwirten (2,9 Mio. EUR) getragen werden.Die gesamte Projektdurchführungszeit wird auf fünf Jahre geschätzt. Eventuelle Risiken der Maßnahme betreffen die Produktion (Landwirtschaft und Rohkautschukaufbereitung), Marktrisiken (Kautschukmarkt), Vertragsrisiken (bei den Verträgen zwischen GREL, NIB und Landwirt) sowie Kreditrisiken (Kreditausfallrisiko und Sicherheiten).