Unterstützung des internationalen AIDS-Bekämpfungsprogramms

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200566034
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 4.892.187,95
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.892.187,95
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
27.11.2013 - 19.11.2019
Startdatum
27.11.2013
Geplantes Enddatum
19.11.2019
Tatsächliches Enddatum
19.11.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK BRASILIEN
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Des-Internationalen-Aids-Bekaempfungsprogramms-21563.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben der Dreieckskooperation zwischen der deutschen Finanziellen Zusammenarbeit, dem brasilianischen Gesundheitsministerium und dem uruguayischen Gesundheitsministerium förderte die Bekämpfung der HIV-AIDS-Krankheit sowie die Verbesserung der Gesundheitsinfrastruktur in ländlichen Regionen Uruguays an der Grenze zu Brasilien. Die Projektmaßnahmen der FZ waren der Bau von neun ländlichen Gesundheitsstationen (Polikliniken) und einem regionalen Gesundheitszentrum in den vier Grenzprovinzen Uruguays zu Brasilien. Die Projektmaßnahme der brasilianischen und uruguayischen Seite war die Qualifizierung von Gesundheitspersonal auf uruguayischer und brasilianischer Seite der Grenze, durchgeführt von der größten öffentlichen Universität Uruguays (Universidad de la Republica del Uruguay) und dem brasilianischen Forschungszentrum Fundação Oswaldo Cruz. Die Form der Dreieckskooperation (Deutschland - Brasilien - Uruguay) wurde ausgewählt, um neben den von FZ-Mitteln unterstützten Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur Uruguays die in Brasilien angewandten Best-Practices in der Bekämpfung von HIV/ AIDS in den ausgewählten Provinzen in Uruguay bekanntzumachen. Die Provinzen an der Grenze zu Brasilien wurden ausgewählt, da diese eine erhöhte HIV/AIDS-Prävalenz und eine unterdurchschnittliche Gesundheitsversorgung vorwiesen. Ziele des FZ-Moduls waren (i) einen Beitrag zur Bekämpfung von HIV/AIDS in den uruguayischen Grenzprovinzen zu leisten, (ii) eine ausreichende Gesundheitsversorgung der ländlichen Bevölkerung sicherzustellen sowie (iii) die brasilianischen und uruguayischen Partner zur Durchführung von Infrastruktur- und Ausbildungsprojekten im Gesundheitssektor zu qualifizieren. Zielgruppe war die ländliche Bevölkerung in den vier Projektregionen, insbesondere die Bevölkerung in Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern.Die Gesamtkosten des Vorhabens beliefen sich auf rd. 5,5 Mio. EUR, der FZ-Zuschuss betrug rd. 5 Mio. EUR.Das im Gesundheitssektor angesiedelte FZ-Vorhaben baute auf den Erfahrungen des Ende 2012 abgeschlossenen TZ-Moduls Überregionale AIDS-Bekämpfung in Lateinamerika und der Karibik (BMZ-Nummern 2006.2021.1 und 2008.2232.0) auf. Im Rahmen des TZ-Programmes wurden in Uruguay Maßnahmen zur Sexualerziehung und Aufklärung über HIV/AIDS in Schulen, zu Männergesundheit und zur Einführung integraler Gesundheitssysteme in ländlichen Gebieten durchgeführt.