Gesundheitsprogramm

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200666172
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 22.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 21.612.048,12
Noch verfügbar
€ 887.951,88
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
19.11.2009 - 14.12.2026 (geplant)
Startdatum
19.11.2009
Geplantes Enddatum
14.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KAMERUN
Sektoren übergeordnet
Gesundheitswesen allgemein
Sektoren untergeordnet
Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Gesundheitsprogramm soll die kamerunische Regierung bei der Umsetzung ihrer Gesundheitsstrategie unterstützen. Der Hauptfokus liegt in der Stärkung des Gesundheitssystems in ländlichen Regionen (Distriktebene) und der Berücksichtigung sowohl der Angebots- als auch der Nachfrageseite, damit Bereitstellung und Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen besserer Qualität gewährleistet werden. Auf der Angebotsseite sollen periphere Gesundheitseinrichtungen rehabilitiert und mit medizintechnischen Geräten ausgestattet werden. Durch den Bau von Personalwohnungen in entlegenen Gegenden wird die Arbeitsplatzattraktivität für Mitarbeiter erhöht. Auf der Nachfrageseite sollen Gesundheitsdienstleistungen für vulnerable Gruppen (Schwangere und Neugeborene) über einen Gesundheitsgutschein finanziert werden. Dies soll zu einer Verbesserung der Gesundheitssituation der in Kamerun lebenden Bevölkerung beitragen, insbesondere in einkommensschwachen ländlichen Regionen. Das Gemeinschaftsprogramm wird gemeinsam mit der französischen Entwicklungsbank AFD finanziert und die Umsetzung erfolgt über ein gemeinsames Programmkonto. Im Rahmen der FZ und AFD Ko-Finanzierung koordinieren sich die beiden Organisationen und bringen ihre komparativen Vorteile in das Programm ein. Sie unterstützen die Umsetzung der nationalen Gesundheitsstrategie auf Provinzebene. Eine Parallelfinanzierung der Weltbank stärkt mit dem performance-based Ansatz die dezentralen Gesundheitseinrichtungen und trägt zur Verbesserung des Gesundheitsinformationssystems bei. Vor dem Hintergrund des schwachen Managements öffentlicher Mittel werden nicht-staatliche Organisationen (Fonds Spéciaux pour la Promotion de la Santé, FSPS) mit einer starken zivilgesellschaftlichen Vertretung in den Provinzen in Entscheidungen über die Mittelallokation und die Kontrolle der Mittelverwendung eingebunden. Die FSPS wurden im Rahmen der TZ auf diese Aufgaben vorbereitet und technisch unterstützt.