KV- Regionale Schutzzonen im Amazonas (ARPA II)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200666214
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 19.999.866,28
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 19.999.866,28
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
28.03.2012 - 20.12.2018
Startdatum
28.03.2012
Geplantes Enddatum
20.12.2018
Tatsächliches Enddatum
20.12.2018
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
FUNDO BRASILEIRO PARA A BIODIVERSIDADE
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Programm Naturschutzgebiete in Amazonien (Amazon Region Protected Areas Programme - ARPA) ist eine gemeinsame Initiative der brasilianischen Regierung, der Landesregierungen und der Zivilgesellschaft, die 2003 mit Unterstützung des Globalen Umweltfonds (Global Environment Facility - GEF), der Weltbank, des WWF und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ins Leben gerufen wurde. Programmziel ist die Ausweitung und Konsolidierung des Schutzgebietssystems im brasilianischen Amazonien. Insgesamt sollen im Rahmen des Programms 60 Mio. ha unter effektiven Schutz gestellt werden. Hierdurch soll ein Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in Amazonien und zum Erhalt von Umweltdienstleistungen in der Region, auch im Hinblick auf den Klimaschutz, geleistet werden. Das Vorhaben bezieht sich auf die zweite Phase des ARPA-Programms. Die Projektkomponenten beinhalten (i) die Neuausweisung von Schutzgebieten mit einer Fläche von 13,5 Mio. ha, (ii) die Konsolidierung und das Management von 32 Mio. ha Schutzgebieten sowie (iii) die weitere Kapitalisierung und Operationalisierung des Schutzgebietsfonds FAP zur Sicherung der finanziellen Nachhaltigkeit der Schutzgebiete. Von dem Programm profitieren vor allem die Bewohner bereits ausgewiesener und neuer Schutzgebiete sowie die lokale und regionale Bevölkerung in den Pufferzonen. Außerdem impliziert der Schutz großer Flächen des Tropenwalds in Amazonien positive globale Umwelt-wirkungen, sowohl in Bezug auf den Erhalt von Biodiversität als auch den Klimaschutz (Emissionsminderungen). Das Projekt wird von dem brasilianischen Umweltministerium koordiniert und gemeinsam von der föderalen Naturschutzbehörde ICMBio (Instituto Chico Mendes de Conservação da Biodiversidade), den bundesstaatlichen Naturschutzbehörden sowie der brasilianischen Stiftung Funbio (Fundo Brasileiro para a Biodiversidade) durchgeführt. Funbio ist auch der Empfänger der FZ-Mittel und verantwortlich für das Finanzmanagement des Projekts.