Fischereiüberwachung IV
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200666354
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Mauretanien
- Finanzierungsvolumen
- € 3.950.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.950.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2010 - 29.02.2020
- Startdatum
- 01.12.2010
- Geplantes Enddatum
- 29.02.2020
- Tatsächliches Enddatum
- 29.02.2020
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- ISLAMISCHE REPUBLIK MAURETANIEN
- Sektoren übergeordnet
- Fischereiwesen
- Sektoren untergeordnet
- Fischereipolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Küstenzone Mauretaniens ist eines der fischreichsten Gewässer der Erde. Ihre wirtschaftli-che Nutzung leistet einen wichtigen Beitrag zum Staatshaushalt Mauretaniens. Der Fischbestand ist jedoch durch Übernutzung gefährdet. Für die mauretanische Regierung ist die Erteilung von Fischereilizenzen eine einfache Möglich-keit, kurzfristig Einnahmen zu erzielen. Weltweit nimmt aber der Druck auf Regierungen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu (v.a. seitens internationaler NRO, EU-Kom etc.), um eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Fisch sicherzustellen. Diese beiden Pole spiegeln sich in der mauretanischen Politikgestaltung wider. Einerseits führt die übermäßige Lizenz-vergabe zur Übernutzung der Ressource. Andererseits wird beispielsweise die Einhaltung von Fangzonen im Rahmen bestehender Lizenzen im Vergleich zu anderen Küstengewässern der Region konsequent überwacht.Um den langfristigen Erhalt der Ressource zu unterstützen, setzt die deutsche EZ auf zwei Ebenen an. Im Sektordialog wird die Fischereipolitik zusammen mit gleichgesinnten, internatio-nalen Akteuren beeinflusst. Auf operativer Ebene unterstützt die FZ die mauretanische Fische-reibehörde seit vielen Jahren bei der insgesamt konsequenten Überwachung des Fischfangs in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ: Bezeichnung für das Gebiet jenseits der Küsten-basislinie bis zu einer Erstreckung von 200 sm, in dem der Küstenstaat souveräne Rechte und Hoheitsbefugnisse wahrnehmen kann, v.a. das alleinige Recht zur wirtschaftlichen Ausbeutung einschließlich des Fischfangs). Ziel des Vorhabens ist es, die mauretanische Küstenwach (Garde Côtes Mauritanienne, GCM) durch Ergänzung und Optimierung des bestehenden Systems zu befähigen, die Überwachung und Kontrolle insbesondere der küstennahen Reproduktionsgebiete (Nationalpark Banc dArguin u.a.) effizienter und effektiver durchzuführen.