HIV/AIDS-Prävention und Förderung der reproduktiven Gesundheit in der Karibik II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200666404
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Amerika
- Finanzierungsvolumen
- € 8.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 8.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 24.11.2008 - 15.12.2015
- Startdatum
- 24.11.2008
- Geplantes Enddatum
- 15.12.2015
- Tatsächliches Enddatum
- 15.12.2015
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- CARIBBEAN COMMUNITY SECRETARIAT (CARICOM)
- Sektoren übergeordnet
- Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D/CARICOM_PANCAP_2017_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D_EN/CARICOM_PANCAP_2017_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Oberziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der sexuellen und reprodukti-ven Gesundheit allgemein und speziell zur Eindämmung der HIV-Epidemie sowie der Übertra-gung anderer sexuell übertragbarer Krankheiten zu leisten. Durch einen verbesserten Zugang zu Kondomen und Kontrazeptiva sowie über nachhaltige Verhaltensveränderungen im Sinne von Verhütung/Familienplanung allgemein und Nutzung erschwinglicher Kondome soll die in den letzten Jahren stark zunehmende Ausbreitung der AIDS-Epidemie eingedämmt und die reproduktive und sexuelle Gesundheit der Zielgruppen verbessert werden. Hiermit leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele: HIV/AIDS-Bekämpfung, Stärkung von Frauen, Verringerung der Kinder-sterblichkeit, Verbesserung der Gesundheit von Schwangeren und Müttern (MDG 3-6).Die Phase 2 des FZ-Vorhabens umfasst Maßnahmen zur Beschaffung und Vertrieb subven-tionierter Kondome und anderer Gesundheitsprodukte, Erbringung von Familienplanungsleis-tungen, Entwicklung bzw. Durchführung von angepassten Aufklärungs- und Werbekampag-nen sowie die Unterstützung der Leistungsfähigkeit der Social Marketing Organisation - SMO in den Ländern. Weiterhin werden begleitende Studien sowie Consultingleistungen für das Backstopping und Monitoring der Programm-Maßnahmen geleistet. Die Zielgruppe des FZ-Vorhabens ist die sexuell aktive und v. a. von Armut betroffene Bevöl-kerung der ausgewählten Länder der Programmregion, insbesondere HIV-Hochrisikogruppen (u.a. Prostituierte, Homosexuelle, Militärs, Bus- und Lastwagenfahrer), Migranten und ethni-sche Minderheiten sowie Jugendliche, die unzureichend über die Verbreitung von HIV/AIDS informiert sind und/oder bislang keinen ausreichenden Zugang zu Kontrazeptiva habenEmpfänger der FZ-Mittel ist CARICOM, das die Koordination des Vorhabens wie bisher der weltweit einzigartigen Initiative Pan-Caribbean Partnership against HIV/AIDS PANCAP über-tragen wird. CARICOM und PANCAP werden dabei durch einen Regionalconsultant unter-stützt. Die Umsetzung der einzelnen Aktivitäten wird durch SMO in den einzelnen Ländern durchgeführt werden. Der innovative Regionalansatz in Zusammenarbeit mit UNAIDS soll zu einer Verbesserung der Regionalen Strategie gegen AIDS beitragen. In der zweiten Phase werden mit 8 Mio. EUR die Aktivitäten in den stark betroffenen Länder Haiti, Dominikanische Republik, Jamaika und Belize sowie die zwei regionalen Maßnahmen für arme Migranten und Jugendli^che in ostkaribischen Inseln sowie die Anti-Stigma- und -Diskriminie^rungskampagnen in Kooperation mit DFID fortgeführt.