Unterstützung der Dezentralisierung und der lokalen Entwicklung (PRODDEL)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200666487
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Senegal
- Finanzierungsvolumen
- € 9.383.930,95
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 9.383.930,95
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 12.11.2008 - 30.03.2023
- Startdatum
- 12.11.2008
- Geplantes Enddatum
- 30.03.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 30.03.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK SENEGAL
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die vierte Phase des EZ-Engagements zur Unterstützung der Dezentralisierung und der lokalen Entwicklung zeichnet sich durch die Weiterführung der Aktivitäten aus den vorherigen Phasen auf lokaler Ebene (Kommunalentwicklung Kaolack / Fatick I-III, BMZ-Nr. 199866716, 200166397, 200565879) sowie die Verstärkung der Aktivitäten auf regionaler und nationaler Ebene aus. Sie umfaßt die Bereitstellung kommunaler Infrastrukturen in den Regionen Kaolack und Fatick (FZ), die Beratung, Begleitung und Qualifizierung der Akteure des senegalesischen Dezentralisierungsprozesses (TZ) sowie einen Beitrag zur Weiterentwicklung der nationalen Rahmenbedingungen für Dezentralisierung und lokale Entwicklung (FZ und TZ). Der EZ-Beitrag unterstützt die Umsetzung des nationalen Lokalentwicklungsprogramms Programme National de Développement Local (PNDL) in seiner dreijährigen Pilotphase durch das Einbringen von Best Practices und durch Fachbeiträge und Studien zur Entwicklung nationaler Standards und Verfahren. Damit werden die Voraussetzungen für ein langfristig tragfähiges nationales Programm und seine Unterstützung durch eine programmorientierte Gemeinschaftsfinanzierung (PGF) geschaffen. Die FZ-Maßnahme wird als offenes Programm zum Bau von wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktureinrichtungen in den Gemeinden der Regionen Kaolack und Fatick unter besonderer Berücksichtigung kleiner und mittlerer lokaler Unternehmen durchgeführt. Oberziel der FZ-Maßnahme ist es, einen Beitrag zur Stärkung der demokratischen Legitimation und Leistungsfähigkeit lokaler Akteure in den beiden Regionen zu leisten. Programmziel der FZ-Maßnahme ist die Bereitstellung und nachhaltige Nutzung von wirtschaftlicher und sozialer Infrastruktur und die Verbesserung der Regierungsführung in den Gemeinden der Regionen Kaolack und Fatick. Zielgruppe der FZ-Maßnahme ist die überwiegend arme Landbevölkerung der Regionen Kaolack,Fatick und Kaffrine. Die politische Verantwortung für das Programm liegt bei dem im Juni 2007 neu eingerichteten Dezentralisierungsministerium (Ministère de la Décentralisation et des Collectivités Locales). Programmträger im eigentlichen Sinne sind die Landgemeinden der Regionen Kaolack, Fatick undKaffrine. Die konkrete Durchführungsverantwortung, Gesamtkoordination und finanzielle Abwicklung der FZ-Maßnahme sind an die Agence dExécution des Travaux dIntérêt Publique contre le Sous-emploi (AGETIP) übertragen.Die Gesamtkosten des FZ-Vorhabens werden mit ca. EUR 10,3 Mio. veranschlagt, davon EUR 9,5 Mio. FZ-Zuschuss und EUR 0,8 Mio. senegalesischer Eigenbeitrag. Wesentliche Risiken für die FZ-Maßnahme liegen bei der Bereitschaft der Regierung zur konsequenten Förderung und Umsetzung der Dezentralisierung und des PNDL sowie der Umsetzung von Reformen des Finanztransfersystems zur Gemeindefinanzierung. Aufgrund der unzureichenden finanziellen Kapazitäten der Gemeinden und der unzureichenden Leistungsfähigkeit der nationalen Strukturen für die Finanzabwicklung (Trésor public) besteht ein hohes Risiko für die zeitgerechte Erbringung der Eigenbeiträge und für die Finanzierung des ordnungsgemäßen Betriebs und der langfristigen Unterhaltung der Infrastruktureinrichtungen auf Gemeindeebene. Das Gesamtrisiko der FZ-Maßnahme wird als mittel bei mittlerer Beeinflussbarkeit eingestuft.