KV-Entwicklung des Gesundheitssektors (Repr. u. sex. Gesundh., Gesundheitsfin)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200765131
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kenia
Finanzierungsvolumen
€ 26.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 26.500.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
21.05.2008 - 05.12.2014
Startdatum
21.05.2008
Geplantes Enddatum
05.12.2014
Tatsächliches Enddatum
05.12.2014
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KENIA
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben unterstützt die kenianische Regierung im Rahmen eines sektorweiten Ansatzes (SWAp) bei der Umsetzung ihrer Gesundheitspolitik. Basierend auf dem zweiten nationalen Gesundheitsreformstrategieplan (NHSSP II) und dem daraus abgeleiteten Joint Programme of Work and Funding (JPWF) soll das Engagement der Geber im Sektor arbeitsteilig ausgerichtet werden. Der Fokus der deutschen Unterstützung wird dabei weiterhin auf den Themen reproduktive Gesundheit und Gesundheitsfinanzierung liegen. Programmziel ist die Verbes-serung des gleichberechtigten Zugangs zu qualitativ hochwertigen Diensten und Gütern der reproduktiven Gesundheit und deren Nutzung vor allem durch arme und benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Damit soll ein Beitrag zur Reduzierung der gesundheitlichen Missstände und Umkehr des negativen Trends der Gesundheitsindikatoren geleistet werden (Oberziel). Das Vorhaben wird in enger Kooperation mit der deutschen TZ durchgeführt. Als offenes Programm für arme Zielgruppen finanziert das Vorhaben 3 Komponenten: 1. Lieferung von Verhütungsmitteln (Fortführung der Vorhaben Familienplanung I-IV).2. Soziale Vermarktung klinischer Familienplanung (Fortführung Familienplanung II).3. Subventionierung von Gesundheitsdienstleistungen im Bereich sexueller und reproduktiver Gesundheit über ein Gutscheinsystem (Output Based Approach) im Rahmen des Aufbaus eines nationalen sozialen Sicherungssystems (Fortführung des OBA-Vorhabens). Investitionsbegleitend und nach Bedarf können zudem Informationskampagnen zur Nachfrage-steigerung nach Diensten und Gütern der reproduktiven Gesundheit sowie Consultingleistungen zur Unterstützung der SWAp Prozesse und zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit der Investitionen finanziert werden.Der deutsche FZ-Beitrag beläuft sich insgesamt auf EUR 26,5 Mio. für drei Jahre, wovon EUR 10,0 Mio. für die Finanzierung der zweiten Phase des Gutscheinsystems vorgesehen sind.