Programm Entwicklung des Wassersektors (Water Services Trust Fund)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200765156
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kenia
Finanzierungsvolumen
€ 5.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.500.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
08.12.2008 - 28.09.2018
Startdatum
08.12.2008
Geplantes Enddatum
28.09.2018
Tatsächliches Enddatum
28.09.2018
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
THE NATIONAL TREASURY
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel der FZ-Maßnahme ist die Sicherstellung einer ausreichenden, hygienisch einwandfreien, sozial verträglichen und nachhaltigen Wasserversorgung und Basissanitärversorgung (WV/SV) für städtische Arme in Kenia. Mit der Nutzung der bereitgestellten Infrastruktur (EZ-Programmziel) wird ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und insbesondere der Gesundheitssituation der armen Bevölkerung in Slums, Stadtrandgebieten und informellen Siedlungen in und um die kenianischen Städte geleistet.Zielgruppe des Vorhabens sind städtische Arme in den Slums und Randbezirken der urbanen Agglomerationen. Programmträger ist der Water Services Trust Fund (WSTF), eine nationale Finanzierungsinstitution zur Mobilisierung und Umsetzung von sektorspezifischen, armutsorien-tierten Investitionen. Die Durchführung der Maßnahmen in städtischen Armutsgebieten erfolgt dabei ausschließlich durch lizenzierte Wasserversorgungsunternehmen (Water Service Provider, WSP), die sich im Rahmen regelmäßig abgehaltener Ausschreibungswettbewerbe für die Finanzierung durch den WSTF qualifizieren müssen. Das Vorhaben wird in enger Zusammenarbeit zwischen GIZ und KfW als offenes Programm in einem integrierten, kohärenten Ansatz durchgeführt. Die FZ-Mittel werden dabei flexibel und bedarfsabhängig für die Verbesserung der WV/SV in städtischen Armutsgebieten eingesetzt. Hauptmaßnahmen sind der Ausbau der städtischen Wasserversorgung, u.a. über Wasserkioske, sowie der Bau von öffentlichen Sanitäreinheiten zur Basissanitärversorgung armer Bevölke-rungsgruppen. Innovative Betriebskonzepte, bedarfsorientierte Aufklärungs- und Sensibilisie-rungsmaßnahmen sowie abgestimmte Maßnahmen zur Stärkung des Trägers ergänzen das Vorhaben.Die Gesamtkosten der FZ-Maßnahme betrugen insgesamt 6,0 Mio. EUR. Der FZ-Zuschuss für das Programm belief sich auf 5,5 Mio. EUR und der Eigenbeitrag des Partners auf 0,5 Mio. EUR. Darüber hinaus erfolgte eine Ko-Finanzierung mit der Europäischen Kommission, die aus der EU-Wasserfazilität weitere Finanzierungsmittel in Höhe von 10,275 Mio. EUR für den städti-schen Finanzierungskorb des WSTF bereitstellte. Die Mittel der Phase I wurden 2013 voll aus-gezahlt und das Vorhaben ging nahtlos in die Phase II über.