Förderung der Forstwirtschaft (Gemeindewälder in Nordost-Namibia) II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200766345
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Namibia
Finanzierungsvolumen
€ 3.487.731,93
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.487.731,93
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
28.09.2010 - 28.02.2025
Startdatum
28.09.2010
Geplantes Enddatum
28.02.2025
Tatsächliches Enddatum
28.02.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK NAMIBIA
Sektoren übergeordnet
Forstwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Forstentwicklung
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/Namibia_Gemeindewälder_2024_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/Namibia_forests_2024_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In der Programmregion Nord-Namibia gibt es ausgedehnte Waldgebiete auf Gemeindeland. Dort werden die Landnutzungsrechte weitgehend noch traditionell geregelt. Die forstlichen Nutzungsrechte liegen überwiegend beim namibischen Staat und werden von der staatlichen Forstverwaltung kontrolliert. Dieser kann aufgrund begrenzter Kapazitäten den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Waldressourcen allein nicht gewährleisten. Waldressourcen sind jedoch eine wichtige Lebensgrundlage (Feuerholz, Viehweide, Früchte, Lebensraum für Wild, etc.) für die überwiegend arme Bevölkerung. Auf der Grundlage neuer Gesetze ist die namibische Regierung zunehmend bestrebt, die Verantwortung für die verschiedenen Landnutzungssysteme (z.B. Waldbewirtschaftung, Wildmanagement) an die örtlichen Gemeinden zu übertragen. Im Rahmen dieses Vorhabens wird die Einrichtung von Gemeindewäldern gefördert. Dies geschieht auf der Basis partizipativer Nutzungsplanung, der Schaffung geeigneter kommunaler Organisationsstrukturen sowie der Ausbildung und Ausstattung der dörflichen Waldnutzer. Im Zentrum stehen Maßnahmen für eine wirtschaftlich, technisch und ökologisch optimierte Forstnutzung. Es ist vorgesehen mittelfristig die Gemeindewälder, da wo möglich, mit den Kommunalen Conservancies organisatorisch zu verknüpfen um die vorhandenen Synergien zu nutzen. Ziel ist es, die lokalen Gemeinden durch die Übertragung von Nutzungsrechten und technischem Know-How in die Lage zu versetzen, Wälder ökonomisch und ökologisch nachhaltig zu nutzen und über die Schaffung zusätzlicher Einkommensmöglichkeiten, einen Beitrag zur Armutsbekämpfung in der Projektregion zu leisten.