Schutz des tropischen Küstenwaldes in Minas Gerais II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200766410
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 6.613.270,29
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.613.270,29
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
03.12.2009 - 31.12.2019
Startdatum
03.12.2009
Geplantes Enddatum
31.12.2019
Tatsächliches Enddatum
31.12.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
SECRET. DE ESTADO DO MEIO AMBIENTE E DESENVOLV. SUSTENT.
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Biodiversität
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D/Brasilien_Promata_2023_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D_EN/Brasilien_Promata_2023_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben schließt in seiner zweiten Phase an das im Dezember 2010 schlussgeprüfte Vorhaben Schutz des atlantischen Küstenwaldes Minas Gerais I (1998 67 219) an. Die Schlussprüfung bestätigte der ersten Phase eine sehr gute entwicklungspolische Wirksamkeit (Stufe 1) und dem Träger eine sehr effiziente Durchführung. Das Vorhaben soll zur Erhaltung der Restbestände des atlantischen Regenwaldes in Minas Gerais beitragen und somit dessen ökologische und ökonomische Funktionen sichern. Empfänger ist der Bundesstaat Minas Gerais, vertreten durch das Landesumweltministerium (SEMAD). Als Projektträger fungiert das Landesforstinstitut (IEF). Darüber hinaus sind die Bundesumweltbehörden IBAMA und ICMBio, die Forstpolizei, die Feuerwehr, Nichtregierungsorganisationen und Gemeinden Partner des Vorhabens. Örtlich kommt auch Organisationen der Bevölkerung der Schutzgebiete und deren Pufferzonen Bedeutung zu. Das Vorhaben hat zum Ziel, die Voraussetzungen für die langfristige und integrierte Erhaltung der vom Projekt geförderten Schutzgebiete zu schaffen sowie einen Beitrag zur Stärkung einer Politik der Wiederherstellung und nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen in Pufferzonen von Schutzgebieten und ihrem Umfeld zu leisten (Projektziele). Dadurch soll ein Beitrag zum Schutz der verbliebenen Waldbestände und der Biodiversität sowie zur Regeneration degradierter Flächen im Küstenwald in Minas Gerais erfolgen (Oberziel). Die wirtschaftliche Situation der überwiegend ländlichen Bevölkerung wird verbessert und relevante Umweltbehörden gestärkt (Zielgruppen). Die Gesamtkosten für das Vorhaben werden auf rd. EUR 15,25 Mio. geschätzt, davon sollen EUR 8,00 Mio. aus FZ-Mitteln finanziert werden, der brasilianische Eigenbeitrag beträgt somit rd. 48% des Gesamtvolumens.