Schutz der Jeita-Quelle

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200821629
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Libanon
Finanzierungsvolumen
€ 1.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.694.604,72
Noch verfügbar
€ 5.395,28
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
16.06.2009 - 16.03.2016
Startdatum
16.06.2009
Geplantes Enddatum
16.03.2016
Tatsächliches Enddatum
16.03.2016
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
WE-BML (Water Establishment Beirut Mount Libanon)
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Erhaltung von Wasserressourcen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Protection of the Jeita-Spring in Lebanon (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Asien/1048_2008-2162-9_Libanon_JeitaQuelle_en.html?nn=338482; Schutz der Jeita-Quelle - Libanon (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Asien/1048_2008-2162-9_Libanon_JeitaQuelle.html
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Hauptprobleme des Wassersektors im Libanon sind das mangelnde Management und der unzureichende Schutz der Grundwasserressourcen. Im Großraum Beirut hängen ca. 1,9 Mio. Einwohner von der Trinkwasserversorgung aus der ca. 13 km nordöstlich des Stadtzentrums von Beirut gelegenen Karstquelle Jeita ab. Der Grundwasserleiter im Einzugsgebiet der Jeita-Quelle ist durch zahlreiche Verschmutzungsquellen gefährdet, insbesondere durch Abwasser. Die von BGR geplante Maßnahme erfolgt parallel zu einer gleichnamigen Maßnahme der KfW, die im Einzugsgebiet der Jeita-Quelle Kläranlagen und -sammler bauen soll. Beide Projekte dienen der Verringerung des Schadstoffeintrags in das Oberflächen- und Grundwasser. Hauptursache für die Verschmutzung der Jeita-Quelle ist die bislang nicht regulierte Abwassersammlung und ­behandlung im Einzugsgebiet der Jeita-Quelle. Im Rahmen der TZ-Maßnahme soll versucht werden, Aspekte des Wasserressourcenschutzes in die Planung von Projekten zur Abwasserreinigung wie auch in andere Bereiche der Landnutzungsplanung zu integrieren. Die Kompetenz des CDR als libanesische Partnerorganisation aller im Projektgebiet tätigen FZ Geber soll dahingehend erweitert werden, Investitionsabsichten zur Abwasserbeseitigung unter Berücksichtigung geowissenschaftlicher Aspekte des Wasserressourcenschutzes zu entscheiden. Das WE-BML als Hauptwasserversorger in der Region wird dabei unterstützt, seine Kompetenzen auf Kern- und Mittlerfunktionen des Wassermanagements und -schutzes auszudehnen bzw. auszubauen. Als wesentliches Instrument zur Verringerung der Grundwasserverschmutzung dient in dieser Hinsicht die Festlegung von Schutzgebieten. Durch die Installation eines Wasserqualitätsinformationssystems soll erreicht werden, dass WE-BML hinsichtlich der Trinkwasseraufbereitung und -versorgung rechtzeitig auf Verschmutzungs-Peaks reagieren kann.