Beratung der ESCWA und der ESCWA-Mitgliedsländer - Integriertes und grenzüberschreitendes Wasserressourcenmanagement
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200821900
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 1.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 17.12.2008 - 28.03.2013
- Startdatum
- 17.12.2008
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2013
- Tatsächliches Enddatum
- 28.03.2013
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- WET (Water and Environment Team)
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Wassersektorpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
In den Mitgliedsländern der Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Westasien (UN Economic and Social Commission for Western Asia ESCWA) herrscht eine Wasserknappheit, die sich in den kommenden Jahren angesichts steigender Wassernachfrage und den sich in Folge der Klimaerwärmung verringernden Regenfällen weiter dramatisch verschärfen wird. Dies stellt eine regionale Herausforderung dar. Der Großteil der regionalen Wasserressourcen überschreitet Ländergrenzen und wird von mehreren Staaten genutzt. Überdies sind die sektoralen Herausforderungen in den Ländern vergleichbar. Zum einen gilt es, die nachhaltige Verfügbarkeit von Wasserressourcen zu sichern und die ausreichende Wasserversorgung der Bevölkerung, Landwirtschaft und Industrie zu gewährleisten. Zum anderen geht es darum, Verteilungs- und Nutzungskonflikten um Wasser präventiv zu begegnen. Die ESCWA unterstützt ihre Mitgliedsländer darin, die daraus resultierenden Herausforderungen im Wasserbereich besser bewältigen zu können. Hier stellt sich das Kernproblem, dass die regionale Zusammenarbeit im Wassersektor weit hinter den Erfordernissen zurückbleibt und Potenziale regionaler Zusammenarbeit zur Entwicklung der Wassersektoren - und damit zur Reduzierung der Wasserkrise - nicht ausreichend genutzt werden. Das Gesamtziel des Vorhabens lautet: Die regionale Zusammenarbeit der ESCWA Mitgliedsländer im Wassersektor ist verbessert. Das Vorhaben unterstützt die ESCWA und die Mitgliedsländer darin, regionales Wissen und regionale Erfahrungen im Wassersektor unter Berücksichtigung internationaler Standards und Entwicklungen aufzuarbeiten, in den Mitgliedsländern zu verbreiten und zur Anwendung zu bringen. Gleichzeitig unterstützt das Vorhaben die Strukturbildung in der Region für die regionale Zusammenarbeit im Wassersektor.