HIV/AIDS-Prävention u Förderung der reproduktiven Gesundheit in der Karibik III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200865436
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Amerika
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
24.11.2008 - 15.12.2015
Startdatum
24.11.2008
Geplantes Enddatum
15.12.2015
Tatsächliches Enddatum
15.12.2015
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
CARIBBEAN COMMUNITY SECRETARIAT (CARICOM)
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D/CARICOM_PANCAP_2017_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D_EN/CARICOM_PANCAP_2017_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Oberziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit allgemein und speziell zur Eindämmung der HIV-Epidemie sowie der Übertragung anderer sexuell übertragbarer Krankheiten zu leisten. Das Regionalvorhaben ist insgesamt als offenes Programm für die Länder der Karibik konzipiert. Die erste Phase konzentrierte sich auf die stark betroffenen Länder Haiti, Dominikanische Republik, Jamaika und Belize. Darüber hinaus waren zwei regionale Maßnahmen vorgesehen: Aktivitäten zur Förderung von Verhaltensänderungen, die sich auf arme Migranten und Jugendli^che in ostkaribischen Inseln richten. Im Rahmen des Ergänzungsvorhabens sollen die in der ersten Phase finanzierten Maßnahmen fortgeführt werden (Phase 2). In Kooperation mit DFID ebenfalls in den ostkaribischen Ländern sowie anderen Programmländern (Jamaika und Belize), sind Anti-Stigma- und -Diskriminie^rungskampagnen in Vorbereitung. Diese Initiative wurde in der Phase I vorbereitet und soll in der Phase III umgesetzt werden. Darüber hinaus ist eine thematisch-inhaltliche Ergänzung sowie eine Ausdehnung dieser Maßnahmen auf weitere Länder der Region vorgesehen, z.B. Surinam (Phase 3). Die Auswahl der zu begünstigenden Länder wird anhand eines Kriterienrasters und unter Berücksichtigung der Prävalenzraten sowie der Armutssituation der Länder erfolgen. Die vorgesehene Ausweitung des Social Marketing Spektrums auf einen Ansatz der integrierten sexuellen und reproduktiven Gesundheit in der Phase II wird in der Phase III auf weitere Länder übertragen. Die breitenwirksame Vermittlung von Wissen über die Natur der Krankheit, Übertragungsrisiken und Präventionsmöglichkeiten sollen zudem Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung von Infizierten und AIDS-Kranken reduzieren. Die aus FZ zu finanzierenden Maßnahmen umfassen vornehmlich die Beschaffung und den Vertrieb von Kondomen, die Durchführung von professionellen Werbe- und Aufklärungskampagnen, die Verbesserung des Zugangs zu Familienplanungsleistungen, begleitende Studien sowie Consultingleistungen zur Unterstützung des Trägers in der Durchführung. Inhaltlich-thematisch soll in der Phase III als Schwerpunkt die Erweiterung des Migrantenprogramms und Social Markting Ansatzes in der östlichen Karibik, eine Regionalisierung der Antistigma- und Verhaltensänderungs-Kampagnen sowie die Verbesserung des Zugangs zur Verhütungsmitteln erfolgen.