Schutz der Jeita Quelle
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200866004
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Libanon
- Finanzierungsvolumen
- € 2.168.299,13
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.168.299,13
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 29.12.2009 - 30.11.2021
- Startdatum
- 29.12.2009
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2021
- Tatsächliches Enddatum
- 30.11.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIC OF LEBANON
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Vorhaben umfasst Maßnahmen vorwiegend zur Abwassersammlung und -klärung, um das Grundwasser der Jeita-Quelle, die die Haupttrinkwasserversorgung für den Großraum Beirut darstellt, vor Schadstoffeintrag zu schützen, sowie die notwendigen Consultingleistungen. Das Programmgebiet ist das direkte Einzugsgebiet der Jeita-Quelle und des Flusses Al-Kalb, mit den Ortschaften Jeita, Kfarbediane Daraya, Aajaltoun und Balloune (Stand ursprüngliche Planung, weitere Ortschaften werden im Rahmen der Zusammenlegung Kesrouan-Jeita und der damit zusammenhängenden Erweiterung des Abwassersammelsystems hinzugefügt werden). Es be-findet sich im Wasserversorgungsbezirk Kesouran und liegt rd. 15-40 km entfernt von Beirut in der Bergkette des Mount Libanon.Ziel des FZ-Moduls ist es, die Qualität des Grundwassers aus der Jeita-Quelle zu sichern, damit die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser sichergestellt ist. Entwicklungs-politisches Oberziel des Moduls ist es, einen Beitrag zum Schutz der Wasserressourcen im Libanon zu leisten. Zielgruppe des Vorhabens ist in erster Linie die Bevölkerung Beiruts (zum Zeit-punkt der Prüfung rd. 1,9 Mio. Menschen). Von den FZ-Maßnahmen sollen direkt auch die stän-digen und temporären Anwohner im Programmgebiet selbst profitieren. Von ihnen sollten bis zu 35.000 Personen an eine zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen werden, was ihre sanitäre Situation spürbar verbessern wird.Anlässlich der Projektgespräche mit der libanesischen Seite vor Ort im November 2011 und im Februar 2012 hatte sich eine grundlegende konzeptionelle Änderung des Vorhabens ergeben. Anstelle der ursprünglich geplanten drei Phasen des Vorhabens - Bau einer Kläranlage und eines Abwassernetzes in Jeita(Phase I - BMZ-Nr. 2008 66 004)- Bau einer Kläranlage und eines Abwassernetzes in Kfarbediane(Phase II - BMZ-Nr. 2010 66 851)- Kläranlagenerweiterung in Kfarbedinae und Abwassernetze in 5 weiteren Ortschaften (Phase III - BMZ-Nr. 2011 66 032) werden auf Vorschlag des Projektträgers alle drei Phasen zu einer einzigen Phase zusammengefasst: - Bau einer dezentralen Kläranlage in Jeita - Bau eines Abwasserhauptsammlers von Jeita nach Kfarbediane- Ausbau der Abwassernetze in den Ortschaften Jeita, Daraya, Aajaltoun und Balloune - Consultingleistungen und Finanzierung des Kläranlagenbetriebes in den ersten beiden Betriebsjahren. Auf der Grundlage einer Anfrage vom CDR im Herbst 2016 wurde seit 2017 in gemeinsamer Koordination zwischen CDR, MoEW, EIB, AFD, EU, Deutscher Botschaft und KfW die Zusammenlegung des Projektes Schutz der Jeita Quelle mit dem von EIB-AFD-EU finanzierten Kesrouan Abwasserprojekt vereinbart und vorangetrieben. Es war vorgesehen, dass die Kläranlage ihm Rahmen des Kesrouan Abwasserprojektes finanziert und gebaut wird. Die FZ-Finanzierungsmittel des Jeita Projektes sollten vollumfänglich zum Bau eines erweiterten Abwassersammelnetzes eingesetzt werden.Angesichts des mangelnden Fortschritts bei den erforderlichen Enteignungen (Kläranlage und Abwasserhauptsammler) haben BMZ und KfW sich in 2021 dazu entschlossen das Vorhaben abzubrechen. Die Absicht von EU-AFD-EIB sich aus der Finanzierung des Baus der Kläranlage Jeita zurückzuziehen (kommuniziert im 2. Quartal 2021) trug zu der Entscheidung für den Projektabbruch vom BMZ und KfW bei. Das BMZ hat im November 2021 der libanesischen Regierung ein Abbruchschreiben zugesandt. Die Abwicklung des Projektabbruchs wird Anfang 2022 von KfW mit BMZ und CDR koordiniert werden.