Naturwald Maya
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200866657
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Amerika
- Finanzierungsvolumen
- € 8.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 8.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 08.12.2016 - 16.12.2021
- Startdatum
- 08.12.2016
- Geplantes Enddatum
- 16.12.2021
- Tatsächliches Enddatum
- 16.12.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INTERNATIONAL UNION FOR CONSERVATION OF NATURE
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Naturwald-Maya-24683.htm; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-R-Z/Zentralamerika_SelvaMaya_2023_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-R-Z_EN/Zentralamerika_SelvaMaya_2023_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Regionalprogramm mit dem Ziel, die Ökosystemfunktionen und die kulturellen Werte der Selva Maya, welche den Wohlstand ihrer Bewohner sichern und Umweltleistungen von globaler Bedeutung bereitstellen, aufrecht zu erhalten. Die Waldgebiete in der Grenzregion zwischen Belize, Guatemala und Mexiko sind ein einzigartiges Ökosystem, welches verschiedenen, meist vom Menschen ausgehenden Bedrohungen ausgesetzt ist, die in jedem der drei Länder unterschiedlich ausgeprägt sind. Zu den anthropogenen Ursachen, wie dem Vordringen der Agrarfront, kommen unterschiedliche Auswirkungen des Klimawandels und eine schwache Umwelt-Governance. Im Rahmen des Vorhabens sollen deshalb insbesondere das Management der Schutzgebiete der Region gestärkt und ihre Konnektivität verbessert werden. Darüber hinaus sollen die vorhandenen Kapazitäten zur grenzüberschreitenden Koordinierung von Aktivitäten weiter aufgebaut werden. Zielgruppe des Vorhabens sind die Schutzgebietsverwaltungen und die Bewohner von Gemeinschaften in und im Einzugsbereich von Schutzgebieten.Auf Wunsch der drei beteiligten Länder und mit Zustimmung des Kooperationspartners der Bundesregierung, der Comisión Centroamericana de Ambiente y Desarrollo - CCAD, wird das Vorhaben von der Union Internacional para la Conservación de la Naturaleza - UICN über das Regionalbüro für Mexiko, Zentralamerika und die Karibik als Empfänger des FZ-Zuschusses und Projektträger implementiert. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen nationalen Stellen. Die Maßnahmen werden mit den Vorhaben der GIZ Schutz und nachhaltige Nutzung der Selva Maya sowie Förderung eines Monitoringsystems für Biodiversität und Klimawandel in der Region Selva Maya koordiniert.Die Gesamtkosten des Vorhabens schätzen wir auf 12,8 Mio. EUR von denen 8,0 Mio. EUR aus einem FZ-Zuschuss bereit gestellt werden sollen.