Regionaler KKMU-Investmentfonds für SSA - REGMIFA (THB)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200936526
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
07.10.2009 - 23.12.2014
Startdatum
07.10.2009
Geplantes Enddatum
23.12.2014
Tatsächliches Enddatum
23.12.2014
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REGMIFA REGIONAL MSME INV.FUND
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Finanzintermediäre des formellen Sektors
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Regionaler Investmentfonds für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (REGMIFA) ist eine vom KfW und BMZ ausgehende und im Rahmen des G8-Gipfels 2007 in Heiligendamm beschlossene internationale Initiative. REGMIFA verfolgt das Ziel, das bisher unzureichende Angebot an Lokalwährungsfinanzierungen im Raum Subsahara-Afrika (SSA) zu verbessern. Über längerfristige Kredite in Lokalwährung werden Finanzierungsmöglichkeiten für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) sowie KMU in der Region geschaffen. Somit soll ein Beitrag zum systemischen Aufbau des lokalen KMU-Finanzierungssektors als wichtiges Element zur wirtschaftlichen Entwicklung geleistet werden.Damit trägt REGMIFA zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation der Zielgruppe und der nachhaltigen Armutsreduzierung bei und leistet einen direkten Beitrag zur Erreichung von SDG 1 Armut beenden und SDG 8 Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle. Im Jahr 2020 förderte REGMIFA ca. 1.220 Arbeitsplätze bei Partnerfinanzinstitutionen und erreichte über 165.000, mehrheitlich weibliche, Endkreditnehmer in KKMU. REGMIFA (2010): Zunächst wurde unter REGMIFA 2010 eine Treuhandbeteiligung (THB) aus Haushaltsmitteln beschlossen. Dabei investiert die KfW Mittel in Höhe von 15 Mio. EUR in den Fonds. Zudem wurden Begleitmaßnahmen im Rahmen einer Technical Assistance-Fazilität zur Unterstützung der Finanzinstitute durch einen Haushaltsmittel-Zuschuss in Höhe von 2 Mio. EUR beschlossen.REGMIFA II (2020): Im Rahmen des Entwicklungsinvestitionsfonds (EIF) wurde eine Aufstockung der THB um 20 Mio. EUR beschlossen (REGMIFA II). Zudem beteiligte sich die KfW 2020 mit einer Förderbeteiligung um i.H.v. etwa 13 Mio. USD. REGMIFA II soll über Finanzintermediäre insbesondere KMU in den G20 - Compact with Africa (CWA) - Ländern unterstützen. Während REGMIFA seit 2010 hauptsächlich Mikrofinanzinstitutionen und Kleinstunternehmen gefördert hat, legt REGMIFA II (neben der Fortsetzung der Finanzierung von MFIs und KKMUs) den Schwerpunkt auf die Förderung von KMUs in CwA-Ländern über die Finanzierung von Banken, Leasing- und Factoring-Gesellschaften. Gleichzeitig werden die Finanzinstitute über die Technical Assistance Facility des Fonds mit Begleitmaßnahmen (FZ-Zuschuss 5 Mio. EUR) unterstützt, um ihre Kapazitäten im Bereich der KMU-Finanzierung auszubauen. Durch zielgerichtete Personelle Unterstützung sollen punktuelle Schwächen bestehender und zukünftiger Kunden (MFI) des Fonds REGMIFA beseitigt und damit die Nachhaltigkeit der unterstützten MFI gefördert werden.