MENA-Regionalfonds für KKMU-Finanzierung (SANAD)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200936559
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 68.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 68.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Beteiligung
Laufzeit
09.12.2009 - 12.05.2019
Startdatum
09.12.2009
Geplantes Enddatum
12.05.2019
Tatsächliches Enddatum
12.05.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
SANAD FUND FOR MSME
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Finanzintermediäre des formellen Sektors
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Mena-Regionalfonds-Fuer-Kkmu-Finanzierung-Sanad-24718.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

SANAD - arabisch für Unterstützung - wurde 2011 mit Mitteln des BMZ und der EU gegründet. Es handelt sich um einen regionalen Fonds, der unterschiedliche Finanzprodukte an lokale Partnerinstitutionen (PI) vergibt, um den Zugang zu Finanzierungen für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) in Ländern Nordafrikas, des Nahen Ostens und ausgewählten Ländern Subsahara-Afrikas zu verbessern. Ziel des SANAD ist es, die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen in der Region durch mehr Einkommen, Beschäftigung und Wachstum zu verbessern und einen Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten. Mögliche Zielländer des Fonds sind Ägypten, Algerien, Côte dIvoire, Ghana, Irak, Jemen, Jordanien, Kenia, Libanon, Marokko, Palästinensische Gebiete, Ruanda, Senegal, Syrien, Tunesien und Uganda. Die Bundesregierung unterstützt SANAD als Teil der deutschen Antwort auf den Arabischen Frühling. Das ursprüngliche Engagement wurde durch zahlreiche Aufstockungen von 2011 bis 2021 untermauert. Seit 2013 finanziert auch die KfW den Fonds über Förderbeteiligungen. Auch die EU hat ihr Engagement über die Jahre kontinuierlich ausgebaut. Darüber hinaus beteiligten sich neben der Europäischen Kommission die SECO (Schweiz), die Österreichische Entwicklungsbank (OeEB) und seit Januar 2017 auch die niederländische FMO am SANAD. Darüber hinaus konnte die GLS Bank als erster privater kommerzieller Investor für den Fonds gewonnen werden. Inzwischen hat u. a. auch der private US-Investor Calvert Impact Capital investiert. Die Mittel des Fonds werden revolvierend eingesetzt. Der Fonds verfügt über eine separat verwaltete Technical Assistance Facility (TAF). Diese finanziert maßgeschneiderte Einzelprojekte für die PIs aber auch sektorunterstützende, z. T. regionale Maßnahmen zur Stärkung des (Mikro-)Finanzsektors in den Zielländern des Fonds.