MENA Regionalfonds für KKMU-Finanzierung (BM)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200936658
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 4.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 22.11.2011 - 12.05.2019
- Startdatum
- 22.11.2011
- Geplantes Enddatum
- 12.05.2019
- Tatsächliches Enddatum
- 12.05.2019
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- SANAD FUND FOR MSME
- Sektoren übergeordnet
- Finanzwesen
- Sektoren untergeordnet
- Finanzintermediäre des formellen Sektors
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
SANAD - arabisch für Unterstützung - wurde 2011 mit Mitteln des BMZ und der EU gegründet. Es handelt sich um einen regionalen Fonds, der unterschiedliche Finanzprodukte an lokale Partnerinstitutionen (PI) vergibt, um den Zugang zu Finanzierungen für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) in Ländern Nordafrikas, des Nahen Ostens und ausgewählten Ländern Subsahara-Afrikas zu verbessern. Ziel des SANAD ist es, die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen in der Region durch mehr Einkommen, Beschäftigung und Wachstum zu verbessern und einen Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten. Mögliche Zielländer des Fonds sind Ägypten, Algerien, Côte dIvoire, Ghana, Irak, Jemen, Jordanien, Kenia, Libanon, Marokko, Palästinensische Gebiete, Ruanda, Senegal, Syrien, Tunesien und Uganda. Die Bundesregierung unterstützt SANAD als Teil der deutschen Antwort auf den Arabischen Frühling. Das ursprüngliche Engagement wurde durch zahlreiche Aufstockungen von 2011 bis 2021 untermauert. Seit 2013 finanziert auch die KfW den Fonds über Förderbeteiligungen. Auch die EU hat ihr Engagement über die Jahre kontinuierlich ausgebaut. Darüber hinaus beteiligten sich neben der Europäischen Kommission die SECO (Schweiz), die Österreichische Entwicklungsbank (OeEB) und seit Januar 2017 auch die niederländische FMO am SANAD. Darüber hinaus konnte die GLS Bank als erster privater kommerzieller Investor für den Fonds gewonnen werden. Inzwischen hat u. a. auch der private US-Investor Calvert Impact Capital investiert. Die Mittel des Fonds werden revolvierend eingesetzt. Der Fonds verfügt über eine separat verwaltete Technical Assistance Facility (TAF). Diese finanziert maßgeschneiderte Einzelprojekte für die PIs aber auch sektorunterstützende, z. T. regionale Maßnahmen zur Stärkung des (Mikro-)Finanzsektors in den Zielländern des Fonds.