Regionalprogramm Palästinensische Flüchtlingslager Nahost (REPAC I)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200965061
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 7.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.500.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 16.12.2009 - 13.02.2020
- Startdatum
- 16.12.2009
- Geplantes Enddatum
- 13.02.2020
- Tatsächliches Enddatum
- 13.02.2020
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Sektoren übergeordnet
- Soforthilfe und entsprechende Dienstleistungen
- Sektoren untergeordnet
- Materielle Nothilfe
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/PalGebiete_REPAC_2022_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/Pal_Gebiete_REPAC_2022_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das FZ-Vorhaben REPAC - Regionalprogramm Palästinensische Flüchtlingslager in der Nahost Region wird als offenes Programm gestaltet und umfasst Maßnahmen im Bereich sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur in und um palästinensische Flüchtlingslager in Nahost. Die Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern sind meist von engen Wohnverhältnissen, Armut, Arbeitslosigkeit und mangelhaften sanitären und hygienischen Verhältnissen geprägt. Formell haben die arabischen Gastländer die Hoheit über die Flüchtlingslager. Da die Versorgung der Palästinensischen Flüchtlinge als internationale Gemeinschaftsaufgabe betrachtet wird, ist die UN-Hilfsorganisation UNRWA (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East) für Investitionen in die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur und die soziale Basisversorgung der Flüchtlinge in den offiziellen Lagern zuständig, allerdings sind die Kapazitäten und finanziellen Möglichkeiten von UNRWA begrenzt.Das FZ-Vorhaben umfasst Maßnahmen, die über einen partizipativen Ansatz auf Ebene ausgewählter Flüchtlingslager identifiziert werden. Aufgrund des überregionalen Charakters des Vorhabens setzt die KfW das Vorhaben in Direktleistung um und beauftragt UNRWA mit der Umsetzung. UNRWA wird dabei von einem internationalen Consultant unterstützt. Übergeordnetes entwicklungspolitisches Ziel der FZ-Maßnahme ist die schnelle und sichtbare Verbesserung der Lebensbedingungen der durch die anhaltende Krise betroffenen Bevölkerung in und um palästinensische Flüchtlingslager im Nahen Osten. Damit soll ein Beitrag zu Friedenssicherung und Stabilität in den Lagern und der Region insgesamt geleistet werden. Programmziel ist der verbesserte Zugang zu und eine angemessene Nutzungsmöglichkeit sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur für die Bevölkerung in und um palästinensische Flüchtlingslager. Die Gesamtkosten schätzen wir auf 30 Mio. EUR. Für die erste Phase werden 7,5 Mio. EUR über die deutsche FZ bereitgestellt.