Wasserver- und Abwasserentsorgung in den Mittelstädten Serbiens III - Abwasser
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200965830
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Serbien
- Finanzierungsvolumen
- € 29.965.094,24
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 29.965.094,24
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 18.12.2012 - 31.12.2021
- Startdatum
- 18.12.2012
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2021
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2021
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK SERBIEN
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Mit dem Programm werden die landesweit größten Investitionen in Abwasserreinigungsprojekte in Serbien seit Ende des Balkankriegs umgesetzt. Modulziel ist die Sicherstellung einer umwelt-gerechten und hygienisch unbedenklichen Entsorgung und Reinigung der Abwässer in ausgewählten serbischen Mittelstädten (über 50.000 Einwohner). Das Programm basiert konzeptionell auf dem bewährten Durchführungsansatz der Mittelstädteprogramme I + II (BMZ Nr. 2007 65 792 + 2008 66 301). Die Vorhaben leisten einen substanziellen Beitrag zur Umsetzung der EU-Richtlinie über die Behandlung kommunaler Abwässer und unterstützen damit den von Serbien angestrebten Beitritt zur EU. Das Programm umfasst die Förderung von Abwasserprojekten in zwei Mittelstädten. Ursprünglich sollten drei Mittelstädte: Krusevac, Vranje und Uzice an dem Programm teilnehmen. Uzice ist nach Protesten einer Gruppe von Anwohnern, die sich massiv gegen den genehmigten Standort der Kläranlage gewehrt haben, aus dem Programm ausgetreten. Die vorgesehenen Investitionsmaßnahmen umfassen die Rehabilitierung, den Ausbau und die Erweiterung der Regen- und Schmutzwasserkanalisation in den städtischen Kernzonen der Kommunen und den Bau von Kläranlagen. Neben den Investitionen werden im Rahmen des Programms auch Consultingleistungen zur Unterstützung des Programms- und der Projektträger bei der Planung und Umsetzung der Investitionen finanziert (Durchführungsconsultants). Die Stärkung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der kommunalen Versorgungsunternehmen konnte deutlich verbessert werden, die Begleitmaßnahme zur institutionellen Stärkung ist weitestgehend abgeschlossen.Die Gesamtkosten des Programms betragen 48,4 Mio. EUR, wovon aus der ersten Finanzie-rungstranche (Wasserver- und Abwasserentsorgung in den Mittelstädten Serbiens III) FZ-Mittel in Höhe von 30,0 Mio. EUR und aus der zweiten Finanzierungstranche (Wasserver- und Ab-wasserentsorgung in den Mittelstädten Serbiens IV) FZ-Mittel in Höhe von 16 Mio. EUR jeweils als zinsverbilligtes Darlehen zur Verfügung gestellt werden. Ergänzt wird die FZ-Finanzierung zudem durch 1,0 Mio. EUR als Begleitmaßnahme. Ein Zuschuss der Europäischen Union über ursprünglich geplante 14,1 Mio. EUR wurde auf 1,4 Mio. EUR reduziert. Die verbleibenden EU-Mittel können nicht mehr im Programm eingesetzt werden, da der Implementierungszeitraum für diese Mittel am 22.07.2016 abgelaufen ist. Ein Antrag auf Verlängerung wurde von der EU abgelehnt.