Gesundheitsfinanzierung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200966168
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Pakistan
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.798.448,36
Noch verfügbar
€ 201.551,64
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
02.10.2013 - 31.08.2026 (geplant)
Startdatum
02.10.2013
Geplantes Enddatum
31.08.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
ISLAMISCHE REPUBLIK PAKISTAN
Sektoren übergeordnet
Gesundheitswesen allgemein
Sektoren untergeordnet
Medizinische Dienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Gesundheitsfinanzierung-24730.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben hat zum Ziel, die pakistanische Regierung bei der Einführung eines Krankenversi-cherungssystems zu unterstützen, um den Zugang vor allem der armen Bevölkerung zu quali-tätsgesicherten (Krankenhaus-)Gesundheitsdiensten zu verbessern und ihnen insbesondere eine Absicherung gegen existenzbedrohende Gesundheitsausgaben zu ermöglichen. Über eine Stär-kung der Nachfrageseite (demand-side approach), eine leistungsbezogene Vergütung (Fall-pauschalen) und die Einführung von Wettbewerbselementen soll ein Anreizsystem zur Erbrin-gung verbesserter qualitativer Krankenhausleistung geschaffen werden. Das Krankenversiche-rungsmodell soll in ausgewählten Distrikten von Khyber Pakhtunkhwa (KP) und Gilgit Baltistan (GB) umgesetzt werden. Primäre Zielgruppe des FZ-Vorhabens ist das ärmste Fünftel der Be-völkerung in diesen Distrikten (insgesamt rd. 720.000 Menschen). Die Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 11 Mio. EUR, die mit 10 Mio. EUR aus FZ-Mitteln und mit rd. 1 Mio. EUR von der pakistanischen Seite finanziert werden. Die FZ-Mittel dienen vorwiegend der Finanzierung von Gesundheitsdienstleistungen durch Prämien für die Krankenversicherung, der operativen Ent-wicklung der implementierenden Krankenversicherungen und der Provinzgesundheitsministerien sowie der Beratung und des Monitoring. Unsere Risikoeinschätzung hat sich seit Projektprüfung nicht verändert. Wir stufen das Risiko weiterhin als hoch ein.