Stärkung der Kooperation zwischen Staat und Privatsektor im Gesundheitsbereich

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200967190
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Malawi
Finanzierungsvolumen
€ 6.829.473,29
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 6.829.473,29
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
14.11.2011 - 31.03.2021
Startdatum
14.11.2011
Geplantes Enddatum
31.03.2021
Tatsächliches Enddatum
31.03.2021
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTRY OF FINANCE
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P/Malawi_CHAM_2023_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-L-P_EN/Malawi_CHAM_2023_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die FZ-Maßnahme Stärkung der Kooperation zwischen Staat und Privatsektor im Gesundheitsbereich (Projekt) soll einen Beitrag zum nationalen Sektorprogramm leisten. Durch die Integration privater Dienstleister, hier die Christian Health Association of Malawi (CHAM), in das Gesundheitssystem soll das Angebot an Dienstleistungen, vor allem der Mutter-Kind-Gesundheit, verbessert werden. Das malawische Gesundheitsministerium (Ministry of Health, MoH) hat mit ca. 76 CHAM Einrichtungen sogenannte Service Level Agreements (SLAs) abgeschlossen, wodurch die Kosten für vertraglich vereinbarte essentielle Dienstleistungen für die Bevölkerung im Einzugsgebiet finanziert werden. Die SLAs umfassen in erster Linie Leistungen aus dem Bereich der Mutter-Kind Gesundheit, die CHAM für die Patienten kostenfrei erbringt. Das MoH übernimmt auf Basis der SLA die entstehenden Kosten und erstattet diese an CHAM. Die an dem Projekt teilnehmenden insgesamt 15 CHAM Einrichtungen werden durch Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur und Ausrüstung unterstützt und können dadurch ihr Angebot an Dienstleistungen im Bereich Mutter-Kind Gesundheit sowohl quantitativ als auch qualitativ ausweiten. Das hierfür vorgesehene Gesamtvolumen beläuft sich auf rd. 6,8 Mio. EUR. Das Vorhaben leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Zielgruppe sowie zur Erreichung der im September 2015 beim Gipfeltreffen der Vereinten Nationen beschlossenen Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals -SDGs) 3 (Gesundheit) und 5 (Gleichstellung der Geschlechter). Mittels einer verbesserten Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum trägt das Vorhaben ebenfalls dazu bei, dass Armut (SDG 1) und Ungleichheiten zwischen Land und Stadt im Zugang zu Gesundheits-dienste reduziert werden (SDG 10, Verringerung von Ungleichheiten).