Übertragungsleitung Ruanda - Burundi

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200967497
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 19.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 17.554.779,21
Noch verfügbar
€ 1.445.220,79
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
12.12.2012 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
12.12.2012
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK RUANDA
Sektoren übergeordnet
Heizen, Kühlen, Energieverteilung
Sektoren untergeordnet
Übertragung und Verteilung von Strom (Verbundnetze)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Region der Großen Seen wird in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung von einem gravierenden Mangel an moderner Energie behindert. Die nationalen Strommärkte in Burundi und Ruanda sind durch hohe Erzeugungskosten und eine unzureichende Stromversorgung gekennzeichnet. Der Aufbau eines regionalen Verbundnetzes ermöglicht regionalen Stromhandel und dadurch eine kostengünstigere und zuverlässigere Stromversorgung. Das Vorhaben sieht den Bau einer 220 kV Übertragungsleitung von Kigoma (Ruanda) über Butare (Ruanda) bis zur ruandisch-burundischen Grenze vor. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben im Rahmen des NELSAP (Nile Equatorial Lakes Subsidiary Program) Übertragungsprogramms, welches u.a. den Bau regionaler Stromleitungen in Ruanda, Burundi und der DRC umfasst. Hiermit wird ein Beitrag zu einer verlässlichen und kosteneffizienten Stromversorgung in Ruanda geleistet, insbesondere im Lastzentrum Butare (Projektziel). Ziel des EZ-Programms ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Versorgungssicherheit, zur Reduzierung der Kosten der Energieversorgung und zu einer vertieften Integration des regionalen Strommarkts zu leisten (EZ-Programmziel). Langfristig kann so die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Ruanda, Burundi und der DRC gestärkt werden (übergeordnetes entwicklungspolitisches Ziel). Zielgruppe des Vorhabens sind die Stromkonsumenten in Ruanda, welche langfristig von einer sicheren Stromversorgung und niedrigeren Erzeugungskosten profitieren werden.Der FZ Beitrag beträgt EUR 19 Mio. für Investitionsmaßnahmen und eine Begleitmaßnahme für den Stromversorger EDCL im Wert von 2 Mio. EUR. Ruanda übernimmt die Kosten für Landerwerb, Kompensationszahlungen sowie den Verzicht auf lokale Steuern und Gebühren.