Programm zur Verbesserung der Energieversorgung in der Region der Großen Seen, Übertragungsleitung Ruanda-Kongo (DR)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-200967505
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ruanda
- Finanzierungsvolumen
- € 39.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 33.549.561,91
- Noch verfügbar
- € 5.450.438,09
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 24.11.2011 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 24.11.2011
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK RUANDA
- Sektoren übergeordnet
- Heizen, Kühlen, Energieverteilung
- Sektoren untergeordnet
- Übertragung und Verteilung von Strom (Verbundnetze)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Programm-Zur-Verbesserung-Der-Energieversorgung-In-Der-Region-Der-Grossen-Seen-Uebertragungsleitung-Ruanda-Kongo-Dr-27098.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Region der Großen Seen wird in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung u.a. von einem gravierenden Mangel an verlässlicher und kostengünstiger Elektrizitätsversorgung behindert. Die Länder streben daher den Aufbau eines regionalen Verbundnetzes an. Dies wird ermöglichen, die bedeutenden Wasserkraftpotentiale der Grenzflüsse gemeinsam zu nutzen und die Energieversorgung zu stabilisieren. Das Vorhaben sieht den Bau einer 220-kV-Übertragungsleitung von Karongi (Ruanda) über Rubavu (Ruanda) nach Goma (Demokratische Republik Kongo) und Kigali (Ruanda) vor, sowie den Bau der netzzugehörigen Umspannstationen. Es wird im Rahmen des NELSAP-Programms (Nile Equatorial Lakes Subsidiary Program) durchgeführt, das den Bau mehrerer Hochspannungsleitungen und Wasserkraftwerke entlang des Ruzizi-Flusses an der Grenze der drei Länder umfasst.Das Projekt verbessert die Stromversorgung von Kigali und Goma (Projektziel). Es trägt zur Schaffung eines regionalen Strommarktes sowie einer zuverlässigen und kostengünstigen Energieversorgung für die gesamte Region bei (Programmziel), um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo zu stärken (übergeordnetes Entwicklungsziel). Die hiervon profitierende Zielgruppe sind die Stromkonsumenten in Ruanda und dem Ostkongo.Das Vorhaben wird gemeinsam durch Zuschüsse aus Deutschland, den Niederlanden und einen Finanzbeitrag der Afrikanischen Entwicklungsbank sowie durch Eigenbeiträge der beteiligten Staaten finanziert.