Programm Schutz und Management der natürlichen Ressourcen-Investitionsfond

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200967521
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Benin
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
10.01.2011 - 28.05.2015
Startdatum
10.01.2011
Geplantes Enddatum
28.05.2015
Tatsächliches Enddatum
28.05.2015
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIQUE DU BENIN
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Landressourcen
Evaluierung
Ja
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D/Benin_Ressourcen_2018_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-A-D_EN/Benin_Agriculture_2018_E.pdf
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Im Oktober 2010 wurde mit Benin die neue Schwerpunkstrategie (SSP) Landwirtschaft vereinbart. Die FZ Module in den Bereichen Biodiversitätserhalt und nachhaltiges Management natürlicher Ressourcen sind diesem neuen Schwerpunkt zugeordnet. Das Gesamtziel der deutschen EZ im Schwerpunkt ist es, unter Berücksichtigung von Umwelt- und Klimaaspekten die Leis-ungsfähigkeit der beninischen Landwirtschaft landesweit zu stärken und die Armut der Bevölkerung zu senken.In der zweiten Implementierungsphase trägt das FZ Modul Investitionsfonds Pro Agri (bisher Investitionsfonds ProCGRN) zum Teilziel der Schwerpunktstrategie bei: Die Biodiversität des Biosphärenreservats Pendjari bleibt durch die Einführung eines nachhaltigen Finanzierungsmechanismus, ein effizientes Schutzgebietsmanagement von CENAGREF, AVIGREF und dem Privatsektor, durch ein nachhaltiges Tourismusmanagement sowie durch verringerten Nutzungsdruck auf die nördlichen Schutzgebiete und ihre Randzonen erhalten. Die das Teilziel präzisierenden Indikatoren lauten: (1) Die landwirtschaftliche Produktivität in den Randzonen der nördlichen Schutzgebiete (Pendjaripark und Forstgebiete) wird gesteigert. Zahlen hierzu werden im Zuge des kürzlich aufgenommenen Prozesses zur Definition der Nutzung durch die Anrainer der Gebiete in der sog. ZOC (zone doccupation contrôlée) definiert, der bis Mitte 2014 abgeschlossen wird. (2) Die Umweltstiftung FSOA ist eingerichtet und trägt aus den Kapitalerträgen (inkl. des beninischen Eigenbetrags) zur Finanzierung der jährlichen Aktivitätenpläne der Schutzgebiete bei, die mindestens zu 90% umgesetzt werden und (3) der Tourismus liefert 35% des jährlichen Finanzierungsbedarfs des Parkmanagements. Der lokale Tourismusverein (ADEPTE Pendjari) finanziert sich vollständig aus Eigeneinnahmen. Durch die Einführung eines einfachen ländlichen Katastersystems (plans fonciers ruraux) werden Eigentums- und Nutzungsrechte an natürlichen Ressourcen geklärt und damit die für Investitionen notwendige Rechtssicherheit vergrößert. Aus dem Investitionsfonds werden ländliche Infrastrukturmaßnahmen finanziert: (i) Kleinbewässerungsvorhaben in Talauen, um dort eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen, (ii) Engpassbeseitigung im ländlichen Wegenetz, um der Bevölkerung den Zugang zu Märkten zu erleichtern sowie iii) die lokalen Lagerkapazitäten erhöht. Lokale Nutzergruppen und die ländlichen Gemeindeverwaltungen spielen bei Planung, Durchführung und Finanzierung der Aktivitäten eine wichtige Rolle. Zielgruppe ist die ländliche Bevölkerung ausgewählter Kommunen der Departements Atacora und Donga, auch die Anrainerbevölkerung des Biosphärenreservats Pendjari. Von der Bevölkerung von etwa 900.000 Personen lebt die überwiegende Mehrheit im ländlichen Raum (ca. 130.000 ländliche Haushalte). Träger ist das Landwirtschaftsministerium (Ministère de lAgriculture, dElevage et de la Pêche MAEP). Der Träger wird bei der Durchführung der FZ-Maßnahme von einem internationalen Consultant unterstützt, der die fachlich, entwicklungspolitisch und buchhalterisch korrekte Abwicklung sicherstellt.