Soziale Sicherung für Arme zur Verbesserung der Müttergesundheit und der HIV-Prävention -Begleitmaßnahme

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-200970152
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Tansania, Vereinigte Republik
Finanzierungsvolumen
€ 1.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.500.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
02.12.2009 - 14.06.2017
Startdatum
02.12.2009
Geplantes Enddatum
14.06.2017
Tatsächliches Enddatum
14.06.2017
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
VEREINIGTE REPUBLIK TANSANIA
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel der FZ-Maßnahme ist es, einen Beitrag zum verbesserten, gleichberechtigten Zugang armer, schwangerer Frauen in Mbeya und Tanga zu qualitativ hochwertigen Diensten der reproduktiven Gesundheit zu leisten. Auf der Nachfrageseite (Hauptkomponente 1) subventioniert die FZ den Versicherungsbeitrag für arme, schwangere Frauen im National Health Insurance Fund (NHIF), die für den Zeitraum von Schwangerschaft, Geburt und Nachsorge eine vollständige, einjährige NHIF-Mitgliedschaft abdeckt.In der Vergangenheit versicherte NHIF nur Bedienstete des öffentlichen Sektors. Ebenfalls auf der Nachfrageseite in Hauptkomponente 2, finanziert die FZ die Registrierungsgebühr der Community Health Funds (CHF) für Familienmitglieder der armen, schwangeren Frauen. Der tansanische Staat subventioniert für ein Jahr den Versicherungsbeitrag im CHF, der eine Grundabsicherung im Krankheitsfall gewährleistet. Somit verfügen arme, schwangere Frauen und ihre Familienmitglieder über eine einjährige Krankenversicherung mit unterschiedlichen Leistungspaketen für die Frauen und die Familien. Im Rahmen der Nebenkomponente 1 unterstützt die FZ Monitoring und Evaluierung sowie Sensibilisierungsmaßnahmen. U.a. wird eine externe Evaluierung, ko-finanziert durch die Gates Foundation, unterstützt, die vom Population Council und das Ifakara Health Institute durchgeführt wird. Die Sensibilisierungs- und Informationsmaßnahmen richten sich sowohl an die Zielgruppe (u.a. zum Versicherungsprinzip und Leistungsansprüche) als auch an die Gesundheitsdienstleister (bspw. Forderungsmanagement). Auf der Angebotsseite (Nebenkomponente 2) finanziert die FZ eine Grundausstattung an medizinischem Equipment, um die Anzahl der vom NHIF akkredierten Gesundheitseinrichtungen zu erhöhen. Der Projektträger NHIF wird bei der Ausweitung seiner Versicherungsleistungen auf breitere Bevölkerungsschichten durch eine Begleitmaßnahme mit technischer Beratung, Trainings- und Fortbildungsmaßnahmen unterstützt.Da die Zielgruppe die Möglichkeit hat, sich mit der NHIF-Karte eine der akkredierten Gesundheitseinrichtungen auszusuchen, werden über leistungsbezogene Vergütungen Anreize für Gesundheitseinrichtungen gesetzt, in eine bessere Qualität der Dienstleistungen zu investieren und sich, falls noch nicht erfolgt, akkreditieren zu lassen. Damit leistet die Maßnahme im Nebenziel einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Dienstleistungen und zum Aufbau eines nationalen Krankenversicherungssystems.