Grundwasserberatung der Tschadseebeckenkommission
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201022748
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 1.570.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.558.142,88
- Noch verfügbar
- € 11.857,12
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 30.08.2011 - 08.01.2015
- Startdatum
- 30.08.2011
- Geplantes Enddatum
- 08.01.2015
- Tatsächliches Enddatum
- 08.01.2015
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- LCBC (Tschadseebeckenkommission)
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Wassersektorpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Tschadseekommission (Lake Chad Basin Commission - LCBC) hat fünf Mitgliedsländer: Tschad, Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Nigeria und Niger. Die Kommission hat die Aufgabe, die Nutzung von Wasser und anderer natürlicher Ressourcen im Tschadseebecken zu regeln und zu kontrollieren. Um dieser Aufgabe in nachhaltiger Weise nachzukommen, fehlen der Tschadseekommission die notwendigsten Informationsgrundlagen sowie eine integrierte Managementstrategie. Trotz dieser Lücken ist sie die einzige Institution, die zur Lösung der anstehenden Probleme des Tschadseebeckens überregional beitragen kann, da sie auch politisch von den Anrainerstaaten akzeptiert wird. Das Ziel des Projekts lautet: Die Tschadseekommission integriert im Austausch mit ihren Mitgliedsländern Informationen zu Grundwasserressourcen in ihr Wissensmanagement für die Entwicklung einer nachhaltigen Wasserressourcenstrategie. Capacity Building ist zu diesem Zweck ein wesentlicher Bestandteil. Hierzu sollen zum einen nationale Experten der Mitgliedsländer in der Erfassung und Auswertung grundwasserrelevanter Daten geschult werden. Zum anderen ist es erforderlich in der LCBC selbst eine Arbeitseinheit aufzubauen, die die gelieferten Daten überregional auswertet und mit dem Bewusstsein für Wechselwirkungen mit anderen Sektoren in integrierte Wassermanagementstrategien einbringt.