Förderung von Schulbildung in städtischen und randstädtischen Armutsgebieten, Ph. III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201065838
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kenia
Finanzierungsvolumen
€ 22.968.517,23
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 22.968.517,23
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
23.01.2012 - 08.05.2020
Startdatum
23.01.2012
Geplantes Enddatum
08.05.2020
Tatsächliches Enddatum
08.05.2020
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KENIA
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Grundbildung
Sektoren untergeordnet
Grundschulbildung; Sekundarschulbildung Stufe II
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Von-Schulbildung-In-Staedtischen-Und-Randstaedtischen-Armutsgebieten-Ph-Iii-26367.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die dritte Phase des FZ-Bildungsprogramms weitet das Konzept der Vorgängerphasen räumlich und inhaltlich aus. Es wird nun sowohl Primar- als auch Sekundarinfrastruktur finanziert. Geographisch erfolgte eine Ausweitung auf die vier bevölkerungsreichsten kenianischen Städte (Nairobi, Mombasa, Nakuru und Kisumu). Zudem wird ein Stipendiensystem kofinanziert. Das Vorhaben leistet dadurch einen Beitrag zur Erreichung der universellen Primar- und Verbesserung der Sekundarschulbildung und fördert über das Stipendienprogramm zukünftige Führungspersönlichkeiten. Aus vorhergehenden Phasen schätzt die kenianische Partnerregierung das qualitativ hochwertige Baukonzept der FZ als Vorbild für schulische Infrastruktur: es werden funktionsfähige Gesamteinheiten (fully functional schools) erbaut. Neben dem Neubau bzw. der Rehabilitierung von Klassenzimmern werden Sanitäranlagen, Küchen, Administrationsräume sowie kindgerechte Spiel- und Sportflächen geschaffen, eingerichtet und, wo nötig, durch Mauern geschützt. Für die Zielgruppe benachteiligter Kinder und Jugendlicher aus den städtischen Armutsgebieten werden hierdurch ein insgesamt lernförderliches, störungsfreies Umfeld und ein Ort des Rückzuges geschaffen. Um die Bedarfsdeckung zu optimieren, ist das Vorhaben als offenes Programm konzipiert. Lehrer/innen, Eltern und Vertreter/innen der Gemeinde werden an dem Vorhaben beteiligt und gemeinsam mit Schüler/innen für die Bedeutung von Wartung und Instandhaltung sensibilisiert. Zudem werden bewusstseinsbildende Maßnahmen zu gesundheitlichen und gesellschaftlichen Aspekten (u. a. HIV/AIDS, Hygiene (WASH), Kinderrechte und Mädchenförderung) durchgeführt. Die Maßnahmen wirken komplementär zu dem optimierten Lernumfeld und den verbesserten hygienischen Bedingungen an den Schulen.Erstmalig kofinanziert FZ in Sub-Sahara Afrika ein Stipendiensystem im Sekundarschulbereich und erprobt damit gezielt neue Formen der Bildungsfinanzierung. In einer begleitenden Pilotkomponente erhalten benachteiligte begabte Jungen und Mädchen aus der Programmregion über Stipendien die Möglichkeit Sekundarschulen zu besuchen. Ziel der Komponente ist es, mittels Stipendien, Mentorenangebote und Veranstaltungen eine neue Generation von Führungspersönlichkeiten zu fördern. Die Erkenntnisse der Pilotmaßnahme werden laufend durch die umsetzende Stipendienagentur und die FZ ausgewertet. Bei erfolgreicher Umsetzung ist mittelfristig sowohl eine Aufstockung des Ansatzes in Kenia als auch eine Ausweitung auf andere Länder der Region denkbar.Die Kosten des Vorhabens wurden ursprünglich auf 24 Mio. EUR geschätzt. Aktuell gehen wir von 27 Mio. EUR aus (siehe Aufstockungsvorschlag). Der FZ-Finanzierungsanteil (Zuschuss) beträgt aktuell 20 Mio. EUR. Sollte die Aufstockung erfolgen steigt der FZ-Anteil auf 23 Mio. EUR.