Programm Entwicklung des Gesundheitssektors-Unterstützung der Gesundheitsfinanzierung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201065853
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kenia
Finanzierungsvolumen
€ 21.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 20.966.833,22
Noch verfügbar
€ 33.166,78
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
07.10.2011 - 03.06.2019
Startdatum
07.10.2011
Geplantes Enddatum
03.06.2019
Tatsächliches Enddatum
03.06.2019
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
THE NATIONAL TREASURY
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Mit dem FZ-Vorhaben soll die Entwicklung und Einführung sozialer Sicherungssysteme für den Krankheitsfall in Kenia unterstützt werden. Programmziel ist die Verbesserung des gleichberechtigten Zugangs armer und benachteiligter Bevölkerungsgruppen zu finanzierbaren und an-gemessenen Diensten der Grundgesundheit insbesondere im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Zielgruppe sind arme Frauen, Männer und Kinder in den vom Gutschein erfassten Regionen, Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt in Kisumu, Nairobi, Vihiga und Eldo-ret, sowie Arme im Distrikt Kwale (ko-finanziertes TZ-Vorhaben HAKI) und Kunden einer noch zu identifizierenden Mikrofinanzinstitution. Im Rahmen der kenianischen Strategie zur Gesundheitsfinanzierung werden dazu innovative Finanzierungs- und Versicherungsmodelle für Arme konzipiert und erprobt. Das umfasst die Fortführung und Ausweitung des laufenden OBA-Gutscheinsystems für reproduktive Gesundheit (Komponente 1), die Ko-Finanzierung von mit TZ-Unterstützung entworfener Pilotprojekte zur Finanzierung der Armen sowie die Neuentwicklung und Umsetzung von Ansätzen über Mikrofinanzbanken und private Krankenversicherungen (Komponente 2). Zur Prävention und Behand-lung der Folgen geschlechterspezifischer Gewalt soll gemeinsam mit der TZ ein Netzwerk zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt aufgebaut werden (Komponente 3).Über diese drei Komponenten werden einerseits ein Beitrag zur Erreichung der MDG 4, 5 und 6 geleistet und andererseits wichtige konzeptionelle Erfahrungen und Methoden/Instrumente in den Gestaltungsprozess sozialer Krankenversicherungen eingespeist. Die TZ-Maßnahmen zu Politikberatung und Kapazitätsaufbau sowie die Maßnahmen der FZ sind komplementär ausgerichtet, um das Programmziel wirkungsvoll und effizient zu erreichen. Die für die Umsetzung des FZ-Programms verantwortliche Unterabteilung des Gesundheitsministeriums (Division of Health Financing) wird künftig eine richtungsweisende Rolle bei der Agenda zu universellem Zugang zu Gesundheitsleistungen (Universal Coverage) einnehmen. Dabei sind die Erfahrungen und Daten im Zusammenhang mit dem Voucherprogramm und anderen Pilotansätzen wichtig für eine spätere Koordinierungs- und Überwachungsfunktion für den NHIF. Die Gesamtkosten des offenen Programms betragen rund EUR 22,5 Mio., wovon EUR 21 Mio. aus Mitteln der Finanziellen Zusammenarbeit bereitgestellt werden (Kürzung um 2 Mio. EUR auf 21 Mio. EUR bei Regierungsverhandlungen 2013). Die geplante Laufzeit des Programms war ursprünglich bis Ende 2015 vorgesehen, verlängert sich nun bis Anfang 2020, weil die Komponente Mikrokrankenversicherung erst mit Verzögerungen starten konnte. Das Gesamtrisiko wird weiterhin als mittel bei mittlerer Beeinflussbarkeit eingestuft.