Programm Entwicklung des Wasser- und Sanitaersektors - Lake Victoria South
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201065861
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Kenia
- Finanzierungsvolumen
- € 33.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 32.776.289,00
- Noch verfügbar
- € 223.711,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 30.12.2011 - 30.06.2025
- Startdatum
- 30.12.2011
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 30.06.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- THE NATIONAL TREASURY
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
- Evaluierung
- Ja
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp; Ex-post-Evaluierung (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K/Kenia_Victoria_2025_D.pdf; Ex post evaluation (Evaluierung) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Evaluierung/Ergebnisse-und-Publikationen/PDF-Dokumente-E-K_EN/Kenia_Victoria_2025_E.pdf
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Rund 80% aller Krankheiten und etwa 50% aller Krankenhausaufenthalte in Kenia stehen in direkter Verbindung mit unzureichender Wasser- und Sanitärversorgung (WV/SV). Darunter leiden insbesondere die schwächsten Bevölkerungsschichten - Diarrhöe und Gastroenteritis sind z.B. die Hauptursache für Krankenhausaufenthalte von Kindern. In Ermangelung eines Zugangs zu formalisierter und regulierter Wasser- und Sanitärversorgung greift die Bevölkerung oftmals auf hygienische inakzeptable Alternativen zurück oder ist auf informelle Versorger angewiesen, die Wasser zu exorbitanten Preisen anbieten.Vor diesem Hintergrund zielt das Vorhaben auf die Sicherstellung einer ausreichenden, hygienisch einwandfreien, sozial verträglichen und ökonomisch tragfähigen Wasser- und Sanitärversorgung für die Bevölkerung in Mittelstädten im Westen Kenias ab. Nach erfolgreichem Abschluss der FZ-Maßnahme soll in 2020 die Wasserversorgung für rund 110.000 Menschen verbessert sein. Damit leistet das Vorhaben einen direkten Beitrag zum Quantifizierten Versorgungsziel (QVZ) des BMZ. Gleichzeitig sollen die kenianischen Institutionen in die Lage versetzt werden, eigenständig den weiteren sukzessiven Ausbau der Versorgungsnetze vorzunehmen.Das Programmgebiet umfasst Teile der Provinzen Nyanza und Rift Valley. In Arbeitsteilung mit anderen Gebern interveniert die FZ in den Städten Kisii, Kericho, Nyamira und Litein. Im Rahmen der FZ-Maßnahme werden u.a. die Prinzipien der formalisierten und kommerzialisierten Versorgung, Armutsorientierung, Sozialverträglichkeit der Tarife sowie Einbettung in nationale Systeme umgesetzt. Durch die Förderung des Zusammenschlusses von WV/SV-Systemen in Zweckverbänden (Clustering) werden zudem betriebliche Effizienzen und vor allem die Nachhaltigkeit der Maßnahmen und Wirkungen gestärkt. Das Vorhaben wirkt damit strukturbildend.Die FZ-Maßnahme wird als offenes Programm durchgeführt. Die Laufzeit endet 2021. Hauptmaßnahmen sind (1) der Ausbau der städtischen Wasserversorgung, (2) die Verbesserung der Sanitärversorgung sowie (3) zugeordnete Consultingleistungen (Bauplanung, Bauüberwachung, etc). Eine FZ-Begleitmaßnahme zur Stärkung der in Kericho und Kisii ansässigen Betreiber und zur Durchführung von Hygiene- und Sensibilisierungsmaßnahmen sowie punktuelle Unterstützung durch TZ (-Entwicklungshelfer) ergänzen das Vorhaben. Die geschätzten Gesamtkosten der FZ-Maßnahme betragen insgesamt rund EUR 37,3 Mio. Der Beitrag der FZ beläuft sich auf EUR 33,0 Mio. (Darlehen), zuzüglich EUR 1 Mio. Zuschuss für die FZ-Begleitmaßnahme. Die Finanzierung erfolgt aus den in den Regierungsverhandlungen 2010 zugesagten FZ-Mitteln, zuzüglich eines Eigenbeitrags der kenianischen Regierung in Höhe von rund EUR 3,3 Mio.