Programm Entwicklung des Wasser- und Sanitaersektors - Water Services Trust Fund, Phase II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201065887
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kenia
Finanzierungsvolumen
€ 12.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
12.04.2011 - 28.09.2018
Startdatum
12.04.2011
Geplantes Enddatum
28.09.2018
Tatsächliches Enddatum
28.09.2018
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK KENIA
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben stellt die Fortsetzung und Erweiterung der FZ-Maßnahme Entwicklung des Wassersektors - Förderung des Water Services Trust Fund (BMZ-Nr. 2007 65 156) dar. Ziel der FZ-Maßnahme ist die Sicherstellung einer ausreichenden, hygienisch einwandfreien, sozial ver-träglichen und nachhaltigen Wasserversorgung und Basissanitärversorgung (WV/SV) für städtische Arme in Kenia. Mit der Nutzung der bereitgestellten Infrastruktur (EZ Programmziel) wird ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und insbesondere der Gesundheits-situation der armen Bevölkerung in Slums, Stadtrandgebieten und informellen Siedlungen in und um die kenianischen Städte geleistet.Zielgruppe des Vorhabens sind städtische Arme in den Slums und Randbezirken der urbanen Agglomerationen. Programmträger ist der Water Services Trust Fund (WSTF), eine nationale Finanzierungsinstitution zur Mobilisierung und Umsetzung von sektorspezifischen, armutsorien-tierten Investitionen. Die Durchführung der Maßnahmen in städtischen Armutsgebieten erfolgt dabei ausschließlich durch lizenzierte Wasserversorgungsunternehmen (Water Service Provider, WSP), die sich im Rahmen regelmäßig abgehaltener Ausschreibungswettbewerbe für die Finanzierung durch den WSTF qualifizieren müssen. Das Vorhaben wird in enger Zusammenarbeit zwischen GIZ und KfW als offenes Programm in einem integrierten, kohärenten Ansatz durchgeführt. Die FZ-Mittel werden dabei flexibel und bedarfsabhängig für die Verbesserung der WV/SV in städtischen Armutsgebieten eingesetzt. Hauptmaßnahmen sind (1) der Ausbau der städtischen Wasserversorgung über angepasste technische Lösungen, z.B. Wasserkioske sowie (2) der Bau von öffentlichen Sanitäreinheiten zur Basissanitärversorgung armer Bevölkerungsgruppen. Den Maßnahmen zur Verbesserung der Sanitärversorgung wird in der Phase II mehr Gewicht zukommen. Innovative Betriebskonzepte, bedarfsorientierte Aufklärungs- und Sensibilisie-rungsmaßnahmen, sektorrelevante Basisdatenerhebungen sowie abgestimmte Maßnahmen zur Stärkung des Trägers ergänzen das Vorhaben. Angedockt an diese zweite Phase sind sowohl die Pilotmaßnahmen zu dem Aid on Delivery (AoD) Ansatz, bei welchem ergebnisbasierte Prämien für Investitionen in die WV/SV finanziert werden, als auch die Kooperation mit der Bill und Melinda Gates Stiftung (BMGF) zur Sanitär-versorgung auf Haushaltsebene (Up-scaling Basic Sanitation for the Urban Poor, UBSUP).Die Gesamtkosten der FZ-Maßnahme betragen rund 13,2 Mio. EUR. Der FZ-Zuschuss für die Phase II beläuft sich auf 12,0 Mio. EUR und der Eigenbeitrag der kenianischen Regierung auf 1,2 Mio. EUR. Die BMGF hat darüber hinaus bis zu 10 Mio. USD für den Ausbau der Basissani-tärversorgung bereitgestellt, davon werden 7.130.699 USD als Mandatsmittel über die FZ abgewickelt.