Finanzsystementwicklung ländlicher Raum

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201070333
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Serbien
Finanzierungsvolumen
€ 490.665,30
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 490.665,30
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
16.01.2015 - 29.12.2017
Startdatum
16.01.2015
Geplantes Enddatum
29.12.2017
Tatsächliches Enddatum
29.12.2017
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK SERBIEN
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Finanzintermediäre des formellen Sektors
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

In Serbien sind in der Landwirtschaft Neu- und Ersatzinvestitionen in Maschinen und Produktionspark dringend notwendig. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten unterlassen und müssen nachgeholt werden. Dafür benötigen Banken, langfristige Refinanzierungslinien und technisches Know-how. Viele Banken haben sich aufgrund fehlenden Wissens im Agrarsektor noch nicht beteiligt. Besonders wichtig sind der Umgang mit einem produktionsabhängigen Cash-Flow bei Agrarunternehmen und der Einnahmenanalyse, sowie der Umgang mit Garantien. Bankmitarbeiter müssen geschult, die internen Kreditprozesse angepasst und implementiert werden. Nur mit einem spezifischen Agrarkredit-Produkt und den technischen Analysefähigkeiten, Agrarunternehmen auf ihre Zahlungskapazitäten zu analysieren, können die Refinanzierungslinien auch nachhaltig umgesetzt werden. In diesem Sinne sind mangelnde Kenntnisse bei der Planung und Umsetzung von Agrarkrediten bei Banken wesentliche Hemmnisse für die Entwicklung von Finanzierungslinien im Agrarbereich. Deshalb werden über die Consultants, hauptsächlich Banken im Rahmen der Produkteinführung für das Thema sensibilisiert und geschult. Es wird erwartet, dass dadurch letztendlich die Nachfrage nach Investitionen im Agrarsektor stimuliert wird.