Stärkung der Qualitätsinfrastruktur im Südkaukasus (Georgien, Armenien, Aserbaidschan)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-201120856
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Europa
- Finanzierungsvolumen
- € 1.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 968.231,50
- Noch verfügbar
- € 31.768,50
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2011 - 31.12.2013
- Startdatum
- 01.01.2011
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2013
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2013
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) (XM-DAC-5-PTB)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Due to the regional character of the project there is no lead institution provided
- Sektoren übergeordnet
- Industrie
- Sektoren untergeordnet
- Technologieforschung und -entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Fast 20 Jahre nach Ihrer Unabhängigkeit stehen die Länder des südlichen Kaukasus vor der Herausforderung, die Nahrungsmittelproduktion generell zu steigern und ihre Lebensmittelexporte an die Anforderungen neuer Zielmärkte, z. B. in der EU, anzupassen. Ihre Lebensmittelüberwachungssysteme entsprechen jedoch derzeit nicht internationalen Normen und best practices. Lebensmittelinspektionen und -kontrollen sind gegenwärtig - wenn überhaupt - nur formal aktiv. Ein Teil der Lebensmittelprüflaboratorien ist zwar gut ausgerüstet, aber es fehlt an hinreichend geschultem Personal. International anerkannte Prüfmethoden werden in der Regel nicht angewendet. Außerdem können die unzureichend entwickelten und bislang nicht international anerkannten Institutionen der Nationalen Qualitätsinfrastruktur (NQI) den Laboratorien keine vertrauenswürdigen Leistungen anbieten. Durch eine bislang nicht international anerkannte Qualitätsinfrastruktur der Länder des südlichen Kaukasus sind die Systeme der Lebensmittelsicherheit unzureichend und wirken sich daher als technisches Handelshemmnis (TBT) für den Export von Lebensmitteln aus. Kern ist hierbei die Verfügbarkeit von international akzeptierten Laborprüfungen.