Grundwasserressourcen für Lusaka und ausgewählte Einzelgebiete

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201121102
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Sambia
Finanzierungsvolumen
€ 1.803.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.801.948,26
Noch verfügbar
€ 1.051,74
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
21.09.2012 - 31.12.2015
Startdatum
21.09.2012
Geplantes Enddatum
31.12.2015
Tatsächliches Enddatum
31.12.2015
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
WRMA (Water Resources Management Authority)
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Groundwater Resources Management Support Programme (GReSP) in Lusaka, Sambia (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/1088_2011-2110-2_Sambia_Grundwasserressourcen_en.html?nn=338482; Grundwasserressourcen für Lusaka und ausgewählte Einzugsgebiete - Sambia (Phase III) (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/1088_2011-2110-2_Sambia_Grundwasserressourcen.html
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das TZ Vorhaben unterstützt die sambischen Regierung bei der nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Wasserressourcen. Grundwasserschutz ist aufgrund unzureichender hydrogeologischer Daten, fehlender Gesetzesgrundlagen, mangelnder fachlicher und institutioneller Kapazitäten und eines nicht sehr ausgeprägten Bewusstseins auf Seiten politischer Entscheidungsträger kaum integraler Bestandteil planerischer Aktivitäten im Wassersektor. Das Gesamtziel der TZ-Maßnahme Grundwasserressourcen für Lusaka und ausgewählte Einzugsgebiete lautet daher: Grundwassermanagement und Grundwasserschutz als integrale Bestandteile des nationalen Wasserressourcenmanagements in Sambia sind verbessert. Durch die partizipative Erstellung von Planungswerkzeugen werden Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fundierte Kenntnisse über Verfügbarkeit, Qualität und Schutzbedürftigkeit der Grundwasserressourcen in ausgewählten Pilotgebieten zur Verfügung gestellt. Durch deren Einspeisung in Prozesse der Stadt- und Landnutzungsplanung und insbesondere in Wassernutzungspläne für Einzugsgebiete sollen Grundwasserthemen insgesamt, und insbesondere Schutzaspekte, in den wichtigsten Strategien und Politikdokumenten zum Wasserressourcenmanagement (WRM) stärker berücksichtigt werden. Des Weiteren wird in der für WRM zuständigen neu gegründeten Water Resources Management Authority (WRMA) im Rahmen einer komplementären Fach-und Prozessberatung eine funktionsfähige Abteilung Grundwasser aufgebaut, die eigenständig Aufgaben u.a. in der Festlegung von Grundwasserfördermengen und Bewertung der Grundwasserqualität übernehmen und grundwasserrelevante Themen in Koordination mit den WRMA Abteilungen aktiv in (Stadt-) Planungsprozesse und die Politikgestaltung einbringen soll.