Nachhaltige Nutzung des mineralischen Rohstoffpotentials

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-201122837
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Namibia
Finanzierungsvolumen
€ 1.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.681.564,52
Noch verfügbar
€ 18.435,48
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
07.08.2012 - 24.10.2017
Startdatum
07.08.2012
Geplantes Enddatum
30.04.2017
Tatsächliches Enddatum
24.10.2017
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MME (Ministry of Mines and Energy)
Sektoren übergeordnet
Bodenschätze und Bergbau
Sektoren untergeordnet
Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Namibia - Nachhaltige Nutzung des mineralischen Rohstoffpotenzials II (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/2045_2015-2215-0_Namibia_RohstoffpotenzialII.html?nn=1542366; Namibia - Sustainable use of the mineral resource potential II (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/2045_2015-2215-0_Namibia_RohstoffpotenzialII_en.html?nn=1549142
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Bergbau ist ein bedeutender Wirtschaftszweig Namibias und bietet durch sein großes Potential für gut bezahlte Arbeitsplätze und Exporterlöse eine gute Basis für eine nachhaltige Entwicklung. Neben dem industriellen Großbergbau besteht auch ein erhebliches Potential für geordneten kleinen und mittleren Bergbau, der insbesondere für arme Bevölkerungsschichten eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Die staatlichen Behörden im namibischen Ministry of Mines and Energy (MME) sind zum aktuellen Zeitpunkt aufgrund fehlenden Fachpersonals und ungenügender Ausstattung nicht in der Lage, den rasanten Rohstoffboom nachhaltig zu verwalten. Zudem sind mit den Aktivitäten des Kleinbergbaus gravierende Probleme der Umweltzerstörung, des Gesundheitsschutzes sowie konkurrierende Ressourcennutzungen verbunden. Potentiale zur Vermarktung von Produkten aus dem Kleinbergbau sowie zur Entwicklung von Wertschöpfungsketten aus verschiedenen mineralischen Rohstoffen werden nicht optimal genutzt. Das Vorhaben hat daher das Ziel Erhöhte Investitionen und mehr Arbeitsplätze in der Explorations-, Bergbau- und weiterverarbeitenden Industrie und im Kleinbergbau unter Berücksichtigung der sozialen und Schutz der natürlichen Umwelt. Verschiedene Abteilungen des Directorate Geological Survey (GSN) des MME, werden in die Lage versetzt, hochwertige geowissenschaftliche Informationen zu produzieren und für potentielle Investoren aufzubereiten bzw. zu verbreiten. Zentrales methodisches Element ist ein systematisches Capacity Development im GSN zur Verbesserung der bestehenden Kenntnisse bezüglich Erstellung, Management und Verbreitung geowissenschaftlicher Informationen. In einem weiteren Schritt wird das Vorhaben eine aktive Rolle in der Promotion von Namibias Rohstoffpotential einnehmen, um Investitionen im Bergbau und der weiterverarbeitenden Industrie im Sinne einer inländischen Wertschöpfung einzuwerben (Wertschöpfungsketten).